Bitterer Abend
2:3-Heimpleite gegen Celje: Sturm Graz kassiert nächsten Rückschlag
Der SK Sturm Graz muss am 4. Spieltag der Europa-League-Ligaphase einen empfindlichen Dämpfer hinnehmen. Die Mannschaft von Chefcoach Fabio Ingolitsch unterlag am Donnerstagabend in der Merkur Arena dem slowenischen Meister NK Celje knapp mit 2:3. Zwei Treffer von Stürmer Oumar Diakité reichten den Steirern am Ende nicht, um schwere individuelle Abwehrfehler im eigenen Spielaufbau zu kompensieren.
Auch interessant
Früher Rückschlag und Diakité-Hammer vor der Pause
Die Grazer legten vor heimischem Publikum einen starken Start hin und erarbeiteten sich durch Kapitän Jon Gorenc Stankovic (3.) die erste gute Gelegenheit. Nach einem groben Schnitzer von Valmir Matoshi als letzter Mann köpfte dieser den Ball jedoch unglücklich in den Lauf von Svit Seslar (29.), der flach zur 1:0-Gästeführung einschob. Sturm antwortete prompt: Diakité wuchtete das Leder unhaltbar zum 1:1 unter die Latte (40.).
Die Freude währte allerdings nur kurz. Benjamin Verbic tanzte kurz vor dem Halbzeitpfiff durch die Grazer Hintermannschaft brachte den Ball zum 1:2-Pausenstand im Tor unter (45.).
Diakité vergibt den Ausgleich – Seslar macht den Deckel drauf
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte verpasste Diakité nach einer Flanke von Philipp Seidl aus wenigen Metern knapp das 2:2 (49.). Sturm übernahm in der Folge zwar mehr Spielanteile (20:6 Torschüsse), agierte in der Vorwärtsbewegung aber zu ungenau. Die Quittung folgte nach einem Ballverlust von Nachwuchsspieler Quarshie: Den anschließenden Abschluss von Blaz Kramer konnte Sturm-Torhüter Helac nur prallen lassen, woraufhin Seslar per Abstauber seinen zweiten Tagestreffer erzielte - 1:3 (73.).
Spätes Diakité-Doppelpack-Tor in der Nachspielzeit reicht nicht mehr
In den Schlussminuten warfen die Hausherren noch einmal alles nach vorne, um die drohende Heimniederlage abzuwenden. Tatsächlich schlug Diakité (90.+3) in der dritten Minute der Nachspielzeit noch einmal per Rechtsschuss zu und verkürzte auf 2:3. Der Anschlusstreffer kam für die Ingolitsch-Elf jedoch zu spät.
"Ich habe zwei Tore geschossen, aber das ist egal", meinte Doppeltorschütze Diakité enttäuscht. "Jetzt wird es sehr schwer für uns, aber wir müssen weiterarbeiten.
Sturm muss jetzt zu Hoffenheim mit Ex-Trainer Ilzer
Nach dem 2:2 von Salzburg brachte es Sturm nicht einmal zu einem Punkt gegen die viel schwächer eingestuften Slowenen.
In der Tabelle liegt Sturm nach 4 Spielen noch immer 24. und damit gerade noch auf Play-off-Kurs. Weiter geht's am 26. November zu Hoffenheim, dem Klub von Ex-Sturm-Trainer Christian Ilzer.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden