Donauinsel
Halbnackter Syrer raste auf geraubtem E-Scooter gestoppt
Wien. Beamte des Stadtpolizeikommandos Donaustadt wurden Samstag spätabends alarmiert, nachdem ein 30-Jähriger auf der Donauinsel beim Pier 22 geschlagen, mit einem Messer bedroht und ihm sein E-Scooter weggenommen worden war. Der Verletzte und sein Bruder - zwei Syrer, die sich nur in Gebärdensprache mitteilen können - zeigten den Cops mit Nachdruck, wohin der Roller-Räuber geflüchtet war.
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Umgehend wurde eine Sofortfahndung nach einem Mann ohne Oberbekleidung auf einem E-Scooter veranlasst. Beamte der Sondereinheit Wega konnten den Gesuchten im Nahbereich stoppen. Der 21-Jährige - ein Landsmann der Opfer - machte auf die Polizisten einen beeinträchtigten Eindruck, war von den Alkoholwerten zwar nüchtern, dürfte sich aber Suchtgift reingezogen haben.
Der E-Roller wurde den stummen Brüdern unbeschädigt zurückgegeben. Durch den Rettungsdienst wurde der Leichtverletzte versorgt und in häusliche Pflege entlassen. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, geführt. Der mutmaßliche Räuber verweigerte die Aussage und befindet sich derzeit in polizeilicher Anhaltung.
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