Lauf-Trend

Gravelrunning: Warum wir alle ab Herbst abseits der Straße laufen sollten

© SALOMON
Wer heuer fit durch den Herbst und Winter kommen möchte, sollte einen Blick abseits der klassischen Asphaltwege werfen. Der neue Lauf-Trend namens Gravelrunning verspricht nicht nur mehr Abwechslung beim Training, sondern schont auch die Gelenke und steigert die Fitness.
OE24 auf Google bevorzugen

Die klassische Laufrunde auf Asphalt kann in den nasskalten Monaten schnell eintönig und vor allem gefährlich werden. Rutschiges Laub, überfrorene Gehsteige und nasskalte Bedingungen trüben oft den Spaß am Sport. Gleichzeitig ist der reine Trailsport im tiefen Wald für viele Freizeitläufer im Winter zu anspruchsvoll und mühsam. Die Lösung für dieses Dilemma heißt Gravelrunning – das Laufen auf gemischtem Untergrund wie Schotter, Forstwegen und befestigten Pfaden.

Dieser neue Fitnesstrend kombiniert die Schnelligkeit des Straßenlaufs mit der Abwechslung und Naturnähe des Trailrunnings. Durch den ständig wechselnden Untergrund wird die Tiefenmuskulatur des Körpers viel stärker beansprucht, was das Verletzungsrisiko langfristig senken kann.

Salomon rüstet den Gravel-Trend auf

Für den Einstieg in das Gravelrunning braucht es keine komplizierte Ausrüstung – die passenden Schuhe genügen. Um den Anforderungen des Gravelrunnings gerecht zu werden, müssen Laufschuhe besondere Kriterien erfüllen. Der Outdoor-Experte Salomon treibt diese Entwicklung voran und präsentiert für die Saison Herbst/Winter 2026/27 maßgeschneiderte Produktneuheiten. Mit dem Aero Blaze 4 GRVL und dem wasserdichten Aero Blaze 4 GRVL GTX bringt der Hersteller Schuhe auf den Markt, die exakt für diese Anforderungen konzipiert wurden. Entwickelt im französischen Annecy, bieten die Schuhe die perfekte Balance zwischen Flexibilität und Stabilität.

Die Modelle schließen die Lücke im Schuhschrank: Sie sind leicht genug für Asphaltpassagen, bieten aber auf rutschigem Schotter oder Waldwegen den nötigen Halt, ohne dass man die Schuhe wechseln muss.

Wie man Gravelrunning optimal in den Trainingsplan integriert

Für Anfänger empfiehlt sich, zunächst bekannte Strecken zu kombinieren und bewusst Wald- und Forstwege in die gewohnte Asphalt-Runde einzubauen. Durch das Training auf unebenem Boden wird die Koordination geschult und die Fußmuskulatur gestärkt.

Besonders in der kalten Jahreszeit bietet dieser Trend mentale Vorteile. Das Laufen in der winterlichen Natur, abseits des dichten Straßenverkehrs und der Abgase, stärkt das Immunsystem und wirkt nachweislich dem klassischen Winterblues entgegen. Das sanfte Knirschen von Schotter unter den Sohlen wird so zum ultimativen Abschalt-Ritual nach einem langen Arbeitstag.

Wer dem Alltagsstress entfliehen und die eigene Fitness auf ein neues Level heben möchte, findet im Gravelrunning die perfekte Möglichkeit dazu. So wird die nasskalte Übergangszeit nicht zur lästigen Pflicht, sondern zum echten Naturerlebnis abseits der gewohnten Pfade.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden