Frostschäden

Frost-Gefahr im Oktober: Diese Balkonpflanzen musst du dringend schützen

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Der Herbst ist endlich da und mit ihm sinken die Temperaturen. Während manche Pflanzen auch bei Kälte problemlos draußen bleiben können, wird es für andere jetzt gefährlich. Wer seine Balkonpflanzen gut durch den Winter bringen möchte, sollte deshalb rechtzeitig handeln. Wir verraten, welche Pflanzen jetzt ins Warme müssen, welche draußen bleiben dürfen und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest.
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Noch blühen Geranien auf vielen Balkonen, der Rosmarin duftet und die mediterranen Kübelpflanzen erinnern an den vergangenen Sommer. Doch spätestens im Oktober ist es Zeit, den Balkon auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Denn auch wenn die Tage noch angenehm mild sein können, reichen einzelne frostige Nächte aus, um empfindliche Pflanzen dauerhaft zu schädigen.

Besonders tückisch: Nicht jede Pflanze reagiert gleich auf Kälte. Während manche Arten selbst Minusgrade gut vertragen, können andere bereits bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt Schaden nehmen.

Mit diesen Tipps bringst du deine Balkonpflanzen sicher durch den Herbst und Winter.

Diese 5 Balkonpflanzen sollten jetzt besonders geschützt werden

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1. Geranien: Vor dem ersten Frost ins Winterquartier

Geranien gehören zu den beliebtesten Balkonpflanzen in Österreich. Obwohl sie oft bis weit in den Oktober hinein blühen, sind sie nicht winterhart. Spätestens vor den ersten Frostnächten sollten sie deshalb nach drinnen übersiedeln.

Ideal ist ein heller, kühler Raum mit Temperaturen zwischen etwa 5 und 10 Grad. Vor dem Einräumen können lange Triebe zurückgeschnitten und verwelkte Blätter entfernt werden. Während der Winterruhe brauchen Geranien deutlich weniger Wasser.

Wichtig: Ein warmes Wohnzimmer ist nicht der ideale Überwinterungsplatz. Dort fehlt den Pflanzen häufig das nötige Licht.

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2. Oleander: Kälte ist nicht immer das Problem

Oleander verträgt kurzfristig etwas Kälte und je nach Sorte sogar leichten Frost. Trotzdem sollte man die mediterrane Pflanze nicht dauerhaft ungeschützt draußen stehen lassen.

Sobald längere Frostperioden bevorstehen, ist ein helles, möglichst kühles Winterquartier sinnvoll. Temperaturen zwischen etwa 5 und 10 Grad sind ideal.

Besonders empfindlich reagieren die Wurzeln im Topf, da sie wesentlich schneller durchfrieren können als Pflanzen, die direkt im Garten wachsen.

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3. Zitronenbaum: Schon kühle Nächte können problematisch werden

Zitronenbäume sorgen auf Balkon und Terrasse für mediterranes Flair. Anders als viele heimische Gehölze vertragen sie Frost jedoch schlecht.

Deshalb sollten Zitronenbäume rechtzeitig in ein helles, frostfreies Winterquartier gebracht werden. Optimal sind je nach Lichtangebot Temperaturen zwischen etwa 5 und 12 Grad.

Wer seinen Zitronenbaum im warmen Wohnzimmer überwintert, riskiert bei zu wenig Licht Blattverlust und Schädlingsbefall.

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4. Basilikum: Jetzt noch schnell ernten

Basilikum gehört zu den empfindlichsten Küchenkräutern. Schon Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt können der Pflanze zusetzen, insbesondere bei längerer Kälte und feuchter Erde.

Wer noch Basilikum auf dem Balkon hat, sollte die Blätter daher rechtzeitig ernten. Daraus lassen sich Pesto, Kräuteröl oder portionsweise eingefrorene Kräuterwürfel herstellen.

Ein Umzug auf eine helle Fensterbank kann die Ernte verlängern. Allerdings braucht Basilikum ausreichend Licht und Wärme, um weiterzuwachsen.

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5. Olivenbaum: Winterhart ist nicht gleich winterfest

Olivenbäume können je nach Sorte und Standort kurzzeitig Minusgrade vertragen. Im Kübel sind sie allerdings wesentlich empfindlicher als ausgepflanzte Exemplare.

Besonders gefährlich ist es, wenn der Wurzelballen vollständig durchfriert. Deshalb sollten Olivenbäume an einem geschützten Standort stehen und bei Bedarf mit Vlies sowie einer isolierenden Ummantelung des Topfes geschützt werden.

In Regionen mit strengeren Wintern ist ein helles, kühles und frostfreies Winterquartier die sicherere Wahl.

Diese Pflanzen dürfen auch im Winter draußen bleiben

Nicht alle Balkonpflanzen müssen ins Haus. Einige Arten sind robust und vertragen winterliche Temperaturen gut.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Winterheide: Sorgt auch in der kalten Jahreszeit für Farbe und verträgt Frost.
  • Christrosen: Blühen je nach Sorte mitten im Winter und fühlen sich bei kühlen Temperaturen wohl.
  • Hauswurz: Die genügsame Sukkulente ist winterhart, benötigt aber eine gute Drainage.
  • Fetthenne: Viele mehrjährige Sedum-Arten überstehen den Winter problemlos.
  • Lavendel: Echter Lavendel ist grundsätzlich winterhart, sollte im Topf aber vor starkem Durchfrieren und Staunässe geschützt werden.

Wichtig ist allerdings: Selbst winterharte Pflanzen können im Kübel Schaden nehmen, wenn ihre Wurzeln über längere Zeit vollständig durchfrieren. Ein geschützter Standort und eine isolierende Unterlage können deshalb sinnvoll sein.

Der häufigste Fehler im Herbst: Zu viel gießen

Sobald die Temperaturen sinken, benötigen viele Pflanzen weniger Wasser. Trotzdem werden Balkonpflanzen im Herbst häufig genauso gegossen wie im Sommer.

Das kann problematisch werden. Denn bei kühlem Wetter verdunstet deutlich weniger Wasser. Bleibt die Erde dauerhaft nass, drohen Staunässe und Wurzelfäule.

Deshalb gilt: Vor dem Gießen immer kontrollieren, ob die obere Erdschicht bereits abgetrocknet ist. Überschüssiges Wasser sollte ungehindert abfließen können.

Auch winterharte Pflanzen brauchen gelegentlich Wasser, insbesondere immergrüne Arten an frostfreien, trockenen Tagen. Komplett austrocknen sollten die Wurzelballen nicht.

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