Brachten im Vorjahr schon Chapel Roan, Suki Waterhouse oder Nina Chubba die Frauenpower zum Frequency so tönt die größte Sommerparty des Jahres heuer für 140.000 Fans in St. Pölten so heiß und weiblich wie nie. Zara Larsson und Lorde stellten schon beim Festival-Opening am Donnerstag die Headliner von Kraftklub in den Schatten. Und ließen sich auch vom Regen nicht bremsen.
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Am Freitag standen als Anheizer für Sido u.a. Audrey Nuna, die israelische Pop-Königin Noga Ezra, die mit der Doku "Noga" der Bergmann-Brüder gerade auch die Kinos rockt, und "Unwritten"-Diva Natasha Bedingfield auf der Frequency-Bühne.
Und heute zum Finale gibt’s Starmania-Darling Ness mit emotionalen Hits wie "Immer da" und natürlich Chart-Aufregern Ikkimel („Keta und Krawall“), die zuletzt ja nicht nur im TV-"Fernsehgarten" für Wirbel sorgte und wohl auch in St. Pölten mehr Eindruck hinterlassen wird als die vermeintlichen Topstars Twenty One Pilots.
Auch das kesse Girltrio Lovehead aus dem Burgenland, das ja die heurige Festival-Ausgabe eröffnete, wird den Fans im Gedächtnis bleiben. Mit frechen Pop-Hits wie "Sommerwind" oder "Erdnussallergie" und einer coolen Freibier-Aktion.
Musikalisch ließ die stimmgewaltige Newcomerin Ravyn Lenae („Blue Island“) aufhorchen, Cascada brachten den Sound der 90er zurück und Lorde lieferte bei ihrem Österreich-Debüt eine eindringliche, aber fordernde Avantgarde-Show, bei der sie den Grammy-Hit "Royals" als Opening zündete.
Der Titel "Frequency Königin" geht heuer aber zweifelsohne an Zara Larsson, die der frech-frivolen Pop(o)-Revue "Midnight Sun" rund die TikTok-Hymne "Lush Life" für den größten Festival-Hype seit 2019 sorgte. Auch damals stellte in St. Pölten ja eine Frau alle Männer in den Schatten: Billie Eilish!
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