Illegal im Land?

FBI durchsucht Haus von größter Trump-Feindin

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Seit Jahren liefern sich US-Präsident Donald Trump und die demokratische Abgeordnete Ilhan Omar einen heftigen Schlagabtausch. Jetzt sorgt eine Durchsuchung für neue Brisanz: Bundesermittler durchsuchten am Montag das Haus der 44-Jährigen in Washington.
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Im Raum steht laut US-Medien ein möglicher Verdacht im Zusammenhang mit ihren Einwanderungsunterlagen. Omar gilt als eine der schärfsten Kritikerinnen Trumps.

Ermittlungen zu Einwanderungsunterlagen

Beamte der Homeland Security Investigations vollstreckten einen Durchsuchungsbeschluss. Das US-Justizministerium bestätigte, dass der Einsatz Teil laufender strafrechtlicher Ermittlungen auf Bundesebene sei.

Laut dem Sender "Fox News" geht es um Unterlagen zu Omars Einwanderung. Zwei mit dem Fall vertraute Quellen gaben demnach an, dass die betreffenden Dokumente von ihrem inzwischen verstorbenen Vater ausgefüllt worden seien, als Omar noch ein Kind war. Weitere Einzelheiten zu den Ermittlungen sind bislang nicht bekannt.

Jahrelanger Streit mit Trump

Die politische Fehde zwischen Trump und Omar dauert bereits mehrere Jahre. 2019 forderte Trump die Abgeordnete und drei weitere demokratische Politikerinnen auf, in die Länder zurückzugehen, aus denen sie seiner Darstellung nach gekommen seien. Bei einer Wahlkampfveranstaltung skandierten seine Anhänger damals: "Schickt sie zurück!"

2019 forderte Trump die Abgeordnete und drei weitere demokratische Politikerinnen auf, in die Länder zurückzugehen, aus denen sie seiner Darstellung nach gekommen seien. © Getty Images

Auch später griff Trump Omar wiederholt öffentlich an. Im Dezember 2025 bezeichnete er sie bei einer Kabinettssitzung als "Müll" und kritisierte sie scharf. Omar konterte, seine Fixierung auf sie sei "unheimlich".

Omar konterte, seine Fixierung auf sie sei "unheimlich". © Anadolu via Getty Images

Vorwürfe seit Jahren umstritten

Seit Jahren kursiert außerdem die Behauptung, Omar habe ihren Bruder geheiratet, um Einwanderungsbestimmungen zu umgehen. Die Demokratin hat diesen Vorwurf wiederholt zurückgewiesen. Im September 2026 bestätigte Trumps Grenzbeauftragter Tom Homan, dass gegen sie strafrechtlich ermittelt werde.

Die Durchsuchung ihres Hauses bringt den Konflikt nun erneut in die Schlagzeilen. Angesichts der bevorstehenden US-Zwischenwahlen dürfte der Fall auch politisch für weitere Diskussionen sorgen.

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