Darminfektionsgefahr

Erneutes Badeverbot am Teich Hirschstetten in Wien

Teich Hirschstetten
© Stadt Wien
Der beliebte Wiener Badeteich Hirschstetten ist wegen des Verdachts auf E.coli-Bakterien im Wasser vorsorglich teilweise gesperrt worden.
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Wien. Am Teich Hirschstetten im 22. Wiener Gemeindebezirk herrscht aktuell ein teilweises Badeverbot, das speziell die Kinderbadebucht betrifft. Die Maßnahme wurde ergriffen, da der Grenzwert für E.coli-Bakterien überschritten wurde. Wasserproben wurden bereits entnommen, und die genauen Ergebnisse der Nachuntersuchung sollen am Montag vorliegen. Bis dahin bleibt die Kinderbadebucht vorsorglich gesperrt.

Andere Uferbereiche sind nicht betroffen

Während die Kinderbadebucht wegen mangelhafter Wasserqualität unzugänglich ist, zeigen die restlichen Bereiche unbedenkliche Werte. Aktuelle Untersuchungen belegen, dass das Ostufer mit einer Sichttiefe von mehr als 1,2 Metern eine gute Wasserqualität aufweist. Auch am Südufer liegen die gemessenen E.coli-Werte deutlich unter dem Grenzwert, weshalb dieser Bereich laut derzeitigem Stand nicht von der Verunreinigung betroffen ist.

Gefahr von Infektionen im Wasser

Eine erhöhte Belastung durch E.coli-Bakterien kann gesundheitliche Probleme auslösen. Obwohl die meisten Stämme harmlos sind, drohen bei einer Darminfektion typische Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe und Durchfall. Als mögliche Quelle für die aktuelle Verunreinigung des Wassers gelten Schwäne und andere Wasservögel.

Bereits zweite Sperre im Sommer

Für den Naturbadeplatz ist es nicht der erste Zwischenfall in dieser Saison. Bereits im Juni war das Gewässer für einige Tage für Gäste gesperrt. Damals hatte die zuständige Stelle den Teich Hirschstetten wegen einer drohenden Gefahr durch Blaualgen vorsorglich nicht zugänglich gemacht.

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