Hotel des Jahres
›eriro‹ am Gipfel: Auszeit auf der Ehrwalder Alm auf 1.550 Metern
Auf 1.550 Metern Höhe, umgeben von Wiesen, Wäldern und mächtigen Gipfeln, hat sich ein außergewöhnliches Hideaway einen der begehrtesten Titel der heimischen Hotellerie gesichert. Gault&Millau kürte das eriro Alpine Hide in Tirol zum "Hotel des Jahres 2027". Die Auszeichnung wurde Ende September im Rahmen der Präsentation des neuen Hotelguides im Palais Coburg in Wien vergeben. "Architektur, Natur und Kulinarik auf 1.550 Metern: Das eriro zeigt, wie zeitgemäßer alpiner Rückzug aussieht", begründet Gault&Millau die Wahl.
Fein & klein
Erst im August 2024 eröffnet, setzt das kleinste Hideaway der Alpen bewusst auf Exklusivität im kleinen Rahmen: Gerade einmal neun Suiten stehen Gästen zur Verfügung. Gastgeber Amelie und Dirk Posch sehen die Auszeichnung nach nur zwei Jahren als Anerkennung für Herzblut, Leidenschaft und Mut ihres Teams.
Natur als Teil der Architektur
Entworfen von Architekt Martin Gruber, übersetzt das eriro traditionelle alpine Bauformen in eine puristische, zeitgemäße Formensprache. Drei markante Satteldächer und Lärchenschindeln prägen die Silhouette. Rund 90 Prozent der Konstruktion bestehen aus Holz, das zum Großteil aus den umliegenden Wäldern stammt. Naturstein, Schafwolle, Leinen und Loden ergänzen das Materialkonzept. Auch in den neun Suiten spielt die Natur die Hauptrolle. Bodentiefe Fenster holen Wettersteinmassiv, Wälder und Almwiesen beinahe ins Zimmer. Holz und Naturstoffe schaffen Wärme und Ruhe. Vieles entstand in traditioneller Handarbeit – bis hin zu einzelnen Leuchten. Seit Sommer 2026 erweitert ein beheizter Infinity-Almwiesenpool das Spa-Erlebnis. Bei 32 Grad Wassertemperatur schwimmt man unter freiem Himmel mit Blick auf die Bergwelt. Eine Etage tiefer wird die alpine Landschaft selbst zum Teil der Spa-Architektur: Der Wellnessbereich wurde unmittelbar am natürlichen Fels angelegt mit drei Quellbecken, zwei Saunen, Ruhe- und Klangraum.
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