Schwarzer Freitag

Dämpfer für Football-Damen - Herren verpassen WM-Wunder

Vier österreichische Flag-Football-Spielerinnen beraten sich auf dem Spielfeld.
© Holly KELLNER
Unsere Football-Damen müssen bei der Flag-WM in Düsseldorf gegen Großbritannien die erste Niederlage hinnehmen. Die Herren verpassen als amtierender Vizeweltmeister allerdings das Aufstiegs-Wunder.
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Rückschlag für das Damen-Nationalteam bei der Flag-Football-WM in Düsseldorf. Im dritten Gruppenspiel gegen Großbritannien setzt es eine bittere 47:26-Niederlage gegen Großbritannien.

Dem Team von Head Coach Robert Riedl war der Aufstieg schon vor dem Anpfiff nicht mehr zu nehmen. Mit einem Sieg hätte man sich allerdings den Gruppensieg und damit eine leichtere Ausgangslage im Viertelfinale verschaffen können.

Jetzt heißt es für unsere Ladies früh aufstehen. Denn am Samstag eröffnet man den Turniertag bereits um 9.15 Uhr gegen die bisher unbesiegten Kanadierinnen, die sich in ihrer Gruppe gegen Panama, Brasilien und den WM-Dritten 2024, Japan, durchsetzen konnten. Die Asiatinnen setzten sich vor zwei Jahren im kleinen Finale noch mit 40:41 gegen unsere Damen durch und sind jetzt nach der Gruppenphase bereits ausgeschieden.

Herren verlieren auch zweites Spiel

Am Nachmittag wurde es für unsere Herren ernst. Schon vor dem Spiel gegen Japan war klar, dass man einen hohen Sieg benötigt, ansonsten wäre die WM für den amtierenden Vizeweltmeister schon in der Gruppenphase vorbei.

Zwei Flag Football-Spieler aus Österreich bereiten einen Spielzug auf dem Feld vor.
© Holly KELLNER

In einem spektakulären Spiel musste man sich den Asiaten allerdings 42:43 geschlagen geben. Bei der Weltmeisterschaft geht es heuer nicht nur um den Weltmeistertitel. Die Finalisten qualifizieren sich auch vorzeitig für die Olympia-Premiere 2028 in Los Angeles. Sollte bei den Herren oder Damen die USA im Endspiel stehen, würde auch der WM-Dritte das Ticket für LA  28 bereits fix haben.

Während unsere Damen noch weiter hoffen, ist der Olympia-Traum für die Herren allerdings noch nicht geplatzt. drei Startplätze werden bei einem eigenen Qualifikations-Turnier noch vergeben, wo es dann um die letzte Chance für das historische Antreten geht.

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