Tennis-Skandal
Coco Gauff wehrt sich nach Tennis-Kontroverse gegen rassistischen Hass
US-Tennisstar Coco Gauff sieht sich nach einer Kontroverse beim WTA-Turnier in Peking mit einer Welle rassistischer Anfeindungen im Netz konfrontiert. Nach ihrem Drittrunden-Sieg gegen die erst 16-jährige Chinesin Sun Xinran entbrannte auf den Social-Media-Plattformen eine Debatte. Gauff stellte daraufhin auf der Plattform X klar, dass sie weder eine Betrügerin noch eine Diebin sei und man anderer Meinung sein könne, ohne rassistisch zu werden.
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Videobeweis nach Störung durch LED-Anzeige
Auslöser der Diskussionen war eine Szene im ersten Satz beim Stand von 4:5 aus der Sicht von Gauff. Die Weltranglistenvierte war ans Netz gegangen und hob nach einem missglückten Volley sofort die Hand. Sie signalisierte der Schiedsrichterin, dass sie durch wechselnde LED-Anzeigen am Platzrand irritiert worden sei. Nach Konsultation des Videobeweises gab die Unparteiische der Amerikanerin recht. Gauff durfte den Punkt wiederholen, holte sich das Aufschlagspiel und gewann die Partie schließlich mit 7:5, 6:1.
Rückendeckung durch Tennis-Legende Boris Becker
Gauff betonte auf Instagram, dass sie lediglich den Regeln entsprechend gehandelt habe und es letztlich die Entscheidung der Schiedsrichterin war. Es sei seltsam, dafür Hass zu ernten. Prominente Unterstützung erhielt die zweimalige Grand-Slam-Siegerin unter anderem von der deutschen Tennis-Ikone Boris Becker. Der dreimalige Wimbledon-Champion repostete ihren Beitrag und ermutigte Gauff, den Kopf hochzuhalten und die Kommentare ignoranter Menschen zu ignorieren.
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