Über das Vermögen von Lukas Schilcher wurde am Landesgericht Klagenfurt ein Insolvenzverfahren eröffnet. Seine verbliebene Gaststätte soll weitergeführt werden.
Zwei Lokale wurden zur Belastung
Im März 2023 wagte Schilcher den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete das Lokal "S-Mitterling" in Rangersdorf im Bezirk Spittal an der Drau. Dafür hatte er Räumlichkeiten bei einem Fußballplatz und Badeteich von der Gemeinde gepachtet. 2025 übernahm er zusätzlich den Betrieb "Hexenkessel" in Winklern.
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Die gleichzeitige Führung beider Lokale wurde jedoch zur enormen Belastung. Neben massiven Umsatzeinbußen machten dem Gastronomen auch gesundheitliche Probleme zu schaffen. Nach einer schweren Lungenentzündung erlitt er einen gesundheitlichen Kollaps und ein Burn-out. Im November 2025 musste er das "S-Mitterling" endgültig schließen. Der "Hexenkessel" blieb geöffnet.
302.000 Euro Schulden
Am Montag, dem 19. Oktober 2026, wurde schließlich am Landesgericht Klagenfurt ein Insolvenzverfahren eröffnet. Laut Alpenländischem Kreditorenverband (AKV) belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund 302.000 Euro. Etwa 40 Gläubiger sind betroffen.
Der Gastronom plant, den verbliebenen Betrieb weiterzuführen und einen Sanierungsplan abzuschließen. Vorgesehen ist eine Quote von 20 Prozent für die Gläubiger.
Wirt arbeitet jetzt auch als Elektriker
Um die geplante Sanierung finanzieren zu können, hat Schilcher inzwischen zusätzlich eine unselbstständige Beschäftigung als Elektriker aufgenommen. Damit will er die Voraussetzungen schaffen, um den Sanierungsplan zu erfüllen und den Betrieb fortzuführen.
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