Der Bitcoin hat seinen jüngsten Höhenflug fortgesetzt und ist am Freitag auf über 76.000 US-Dollar (65.062,92 Euro) gestiegen, nachdem erst am Vortag die 70.000-Dollar-Schwelle überschritten wurde. Nach einer monatelangen Seitwärtsbewegung stieg die Krypto-Leitwährung nach US-Liquiditätsspritzen sowie einer massiven Glattstellungswelle an den Terminmärkten sprunghaft an und markierte ein Mehrmonatshoch.
Mehrmonatshoch
Als wesentlicher Treiber des Marktes gilt die Ankündigung des US-Finanzministeriums, das Volumen für Rückkäufe langfristiger Staatsanleihen auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar pro Operation zu verdoppeln. Dieser Schritt senkte die Anleiherenditen am langen Ende und schwächte den US-Dollar, was die Nachfrage nach alternativen Vermögenswerten stützte.
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"Short Squeeze" treibt Kurs weiter in die Höhe
Der plötzliche Kursanstieg löste an den Terminmärkten einen sogenannten "Short Squeeze" (Kurstreibereffekt) aus: Bei diesem Marktmechanismus werden Spekulanten, die zuvor auf fallende Kurse gewettet hatten, durch steigende Preise zu verlustreichen Rückkäufen gezwungen. Jede dieser Zwangsglattstellungen wirkt als zusätzlicher Kaufdruck, was den Kurs in einer Kaskade weiter nach oben treibt und allein bei Bitcoin zu Liquidationen von rund 1,4 Mrd. US-Dollar führte. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 stellen Branchenexperten wie Standard Chartered Kurse von bis zu 100.000 US-Dollar in Aussicht.
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