Die Untersuchung drehe sich um "Instagram Instants", teilte Ofcom am Dienstag mit. Die darüber geteilten Bilder oder Videos verschwinden nach einmaligem Ansehen aus dem Benutzerkonto des Empfängers.
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Die Behörde wolle ermitteln, ob Meta vor Einführung dieser Funktion das Risiko der Verbreitung illegaler Inhalte über "Instants" oder Gefahren für Minderjährige "angemessen und ausreichend" geprüft habe.
"Unsere Gesetze zur Online-Sicherheit sind eindeutig - wesentliche Änderungen an Plattformen müssen vor ihrer Einführung einer Risikobewertung unterzogen werden", betonte George Lusty, der bei Ofcom für die Durchsetzung der gesetzlichen Vorgaben verantwortlich ist. Im Fall von "Instagram Instants" bestehe der Verdacht, dass Meta Vorschriften missachtet habe.
Meta verteidigt sich mit integrierten Schutzfunktionen
Ein Meta-Sprecher betonte, sein Unternehmen habe eine Risikobewertung erstellt und Ofcom über die Ergebnisse informiert. "Instants verfügt über integrierte Schutzfunktionen, darunter das Blockieren von Screenshots, Weiterveröffentlichungen und Weiterleitungen sowie automatisch aktivierte Sicherheitsvorkehrungen für Jugendkonten."
Meta liegt mit Ofcom wegen der Umsetzung des britischen Online Safety Act im Clinch. Das Unternehmen klagt unter anderem gegen den Umfang der Informationen, die es der Behörde zur Verfügung stellen muss, und gegen die Höhe der Gebühren, die Ofcom für seine Regulierungsaufgaben erhebt.
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