Finanzierung

AKH schlägt Alarm: Schließungen drohen

Zwei Personen sitzen bei einer Pressekonferenz mit mehreren Mikrofonen vor sich in einem modernen Raum.
© APA/ROLAND SCHLAGER
Der Streit um das Uni-Budget spitzt sich zu. Nun wendet sich das AKH Wien mit einem dringenden Appell an die Politik und warnt vor gravierenden Folgen für die medizinische Versorgung.
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Die Bundesregierung kommt Samstag im Bundeskanzleramt in Wien zu einem Arbeitstreffen zusammen, bei dem auch das Uni-Budget auf der Tagesordnung steht. Im Zentrum der Debatte stehen die Verhandlungen für die Jahre 2028 bis 2030. Laut der Mitarbeitervertretung geht es dabei direkt um die Gesundheitsversorgung im Land. In einem offenen Brief an Finanzminister Markus Marterbauer, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner sowie Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (alle SPÖ) warnen die Beteiligten vor den drohenden Einschnitten.

Sorge um das AKH Wien

Für die MedUni Wien würde eine Kürzung um rund 14 Prozent erhebliche Einsparungen bedeuten. Da fast 90 Prozent der Finanzmittel in das Personal fließen, wären laut Betriebsrat rund 200 ärztliche Stellen am AKH Wien sowie weitere 500 Stellen im vorklinischen Bereich und der Verwaltung nicht mehr finanzierbar. Die Konsequenzen dafür schätzt die Vertretung als verheerend ein.

Mögliche Schließungen im Spital

Ohne das nötige Personal drohe sich die Versorgung massiv zu verschlechtern. Es wird befürchtet, dass OP-Säle, Ambulanzen und Betten oder sogar ganze Abteilungen gesperrt werden müssen, was besonders für Schwerkranke wie Krebspatienten gefährlich ist. Auch der 24-Stunden-Betrieb stehe auf dem Spiel, weil ohne Finanzierung die Basis für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste wegfallen könnte.

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