Und der LASK machte von Beginn an deutlich, dass er diese Chance unbedingt nutzen wollte. Kalajdzic und Lang mussten auf der Bank Platz nehmen, stattdessen sollten Adeniran und Usor für Durchschlagskraft sorgen. Die Rechnung ging zunächst auf: Die Linzer übernahmen die Kontrolle, bestimmten mit viel Ballbesitz das Geschehen und suchten konsequent den Weg nach vorne. Doch ein Slovan-Konter ließ kurz die Herzen der LASK-Fans stillstehen: Maros entkam Andrade auf der rechten Seite und fand in der Mitte Sporar. Der Stürmer lauerte bereits auf den Abschluss, doch Jungwirth war zur Stelle.
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Die Antwort der Athletiker fiel offensiv aus. Zuerst ließ Adeniran seinen Gegenspieler mit einer Täuschung stehen, zog nach innen und nahm mit links die lange Ecke ins Visier. Der Ball rauschte nur knapp am Tor vorbei. Wenig später sorgte Usor für das nächste Ausrufezeichen: Der 24-Jährige sprintet Ex-LASK-Spieler Wimmer davon, doch Goalie Popovic kratzt den Ball gerade noch von der Linie beziehungsweise lenkt ihn neben das Tor.
Jörgensen-Doppelpack lässt Gugl beben
Die Linzer blieben dran und schließlich brachen in der 19. Minute alle Dämme: Usor brachte einen Eckball punktgenau in den Strafraum, wo Jörgensen hochstieg und sich im Luftduell durchsetzte. Sein wuchtiger Kopfball ließ Popovic keine Chance – der Ball zappelte im Netz - 1:0 LASK!
Der Torhunger der Kühbauer-Elf war nun endgültig geweckt. Als Mbuyamba Camara im Strafraum mit einer harten, aber fairen Grätsche zu Fall brachte, musste der Slovan-Profi anschließend sogar verletzt ausgewechselt werden. Doch für die Gäste kam es noch dicker: Kurz darauf stoppte Wimmer Ljubičić unmittelbar vor dem Sechzehner – Freistoß für den LASK aus aussichtsreicher Position. Jörgensen ließ sich diese Einladung nicht entgehen. Der Däne nahm Maß und zirkelte den Ball direkt an der Mauer vorbei genau ins Tormanneck – Doppelpack zum 2:0 (38.)!
Der Torhunger der Kühbauer-Elf war nun endgültig geweckt. Als Mbuyamba Camara im Strafraum mit einer harten, aber fairen Grätsche zu Fall brachte, musste der Slovan-Profi anschließend sogar verletzt ausgewechselt werden. Doch für die Gäste kam es noch dicker: Kurz darauf stoppte Wimmer Ljubičić unmittelbar vor dem Sechzehner – Freistoß für den LASK aus aussichtsreicher Position. Jörgensen ließ sich diese Einladung nicht entgehen. Der Däne nahm Maß und zirkelte den Ball direkt an der Mauer vorbei genau ins Tormanneck – Dopelpack zum 2:0 (38.)!Ljubicic setzt noch einen drauf
Ljubicic setzt noch einen drauf
Und die Linzer dachten gar nicht daran, vor der Pause einen Gang zurückzuschalten. Stattdessen legten sie noch einmal nach: Nach einer Horvath-Ecke brach im Strafraum der Slowaken das Chaos aus. Wimmer konnte den Ball nur noch hoch in die Luft befördern, Tornich nahm die herunterfallende Kugel rund zwölf Meter vor dem Tor unter Kontrolle. Sein Abschluss wurde zwar noch geblockt, doch der Abpraller landete direkt vor den Füßen von Robert Ljubičić. Aus kürzester Distanz fackelte der LASK-Profi nicht lange und drückte den Ball über die Linie - 3:0 (44.)!
Der LASK kannte keine Gnade! Nach der Pause machten die Linzer genau dort weiter, wo sie vor dem Seitenwechsel aufgehört hatten. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, da klingelte es erneut im Slovan-Tor. Adeniran tankte sich mit ordentlich Tempo über halblinks in den Strafraum, hätte den Ball noch querlegen können, entschied sich aber für den eigenen Abschluss. Der Angreifer fackelte nicht lange und hämmerte die Kugel ins Netz - 4:0 (48.)!
Slovan war völlig überrumpelt – der LASK hingegen setzte seine Machtdemonstration gnadenlos fort. Und beinahe hätte auch Ljubičić seinen großen Auftritt gekrönt und den Doppelpack geschnürt. Nach einem langen, hohen Zuspiel aus dem Halbfeld startete der Mittelfeldspieler perfekt in die Tiefe, hinterlief die gegnerische Abwehrkette und kam zum Abschluss. Sein Versuch rauschte allerdings knapp über die Latte (56.).
Auch der eingewechselte Kalajdzic hatte noch weitere Treffer auf dem Fuß, doch der Ball wollte nicht mehr ins Netz. So blieb es beim souveränen 4:0-Heimsieg, mit dem der LASK ein gewaltiges Ausrufezeichen im Kampf um das Königsklassen-Play-off setzte.
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