Bei Hoffenheim
3:2! Dortmund dreht 0:2-Rückstand
Der SV Elversberg verzaubert weiter Deutschlands Fußball-Bundesliga. Der "Dorfclub" feierte am Samstag dank eines Last-Minute-Tors einen 4:3-Auswärtssieg bei Borussia Mönchengladbach und steht nach zwei Runden mit sechs Punkten ganz vorne. Ebenfalls makellos sind Freiburg nach einem 1:0 in Paderborn sowie Borussia Dortmund, das bei Hoffenheim ein 0:2 noch in ein 3:2 verwandelte. Leipzig kassierte indes bei Werder Bremen eine 1:3-Watschen - auch, weil Marco Grüll traf.
Grüll stellte in der 80. Minute mit einem Flachschuss aus 14 Metern den Endstand her, nachdem er vor dem 2:0 schon den Assist für Rückkehrer Niclas Füllkrug geliefert hatte (68.). Eren Dinkci hatte die zum Auftakt in Freiburg mit 1:4 abgefertigten Bremer von Kapitän Marco Friedl schon in der 4. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Das Leipziger Tor von Ridle Baku hatte nur kosmetischen Charakter (96.). Leipzigs Champions-League-Generalprobe für das Duell bei Como in der kommenden Woche ging damit in die Hose, Nicolas Seiwald spielte bei den Bullen durch. Goalie Alexander Schlager hütete bei Werder wieder die Ersatzbank.
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Einen bitteren Nachmittag erlebte auch Christian Ilzers Hoffenheim, das nach zwei Runden noch ohne Punkt ist. Der BVB mit den Ersatzleuten Marcel Sabitzer und Carney Chukwuemeka drehte in der letzten halben Stunde das Spiel. Serhou Guirassy erzielte das 1:2 (61.) und bereitete das 2:2 (66.) des kurz zuvor eingewechselten Fabio Silva herrlich vor. Den dritten Treffer steuerte Albian Hajdari (87.) unglücklich mit einem Eigentor bei. Hoffenheim ohne den angeschlagenen Alexander Prass war durch Leon Avdullahu kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung gegangen (45.) und schien nach dem 2:0 durch Tim Lemperle (54.) die Partie im Griff zu haben.
Gladbach von Elversberg düpiert
So wie Hoffenheim noch nicht angeschrieben hat Gladbach, das gegen Newcomer Elversberg dank Doppeltorschütze Hugo Bolin (11., 44.) und Joe Scally (56.) schon mit 3:1 geführt hatte. Dann aber musste Ersatzmann Kevin Stöger mitansehen, wie sein Team durch Maurice Krattenmacher (66.) und Felix Keidel (80.) wieder in Zugzwang geriet und in der Nachspielzeit durch Krattenmacher (92.) schließlich sogar kaltgestellt wurde. Elversberg-Goalie Nicolas Kristof und Co. sorgten damit eine Woche nach dem 3:2 über Leverkusen für den nächsten Coup.
Bayer fertigte nach der Enttäuschung gegen Elversberg Union Berlin (Christoph Trimmel kam in der 74. Minute, Leopold Querfeld saß auf der Bank) dank der Treffer von Ezequiel Fernandez (1.), Facundo Medina (28.), Patrik Schick (48.) und Ibrahim Maza (66.) mit 4:0 ab. Freiburg mit Innenverteidiger Philipp Lienhart vermieste dem SC Paderborn das erste Bundesliga-Heimspiel seit mehr als sechs Jahren. Ein Tor von Maximilian Eggestein (26.) reichte für den 1:0-Sieg, den fünften im fünften Pflichtspiel dieser Saison.
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