Toronto-Thriller

2:1 - Joker Undav rettet DFB-Elf gegen Elfenbeinküste

Drei deutsche Fußballspieler jubeln zusammen auf dem Spielfeld bei einem WM-Spiel.
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Die DFB-Elf von Julian Nagelsmann rettet dank einem Doppelpack von Joker Undav einen 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste und hat den Gruppensieg nun in der eigenen Hand.
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Nach der 7:1-Auftaktgala gegen Curacao hat Deutschlands Fußball-Nationalteam am Samstag bei der WM wesentlich härter arbeiten müssen. In Toronto schlug die DFB-Elf die Elfenbeinküste in Gruppe E nach Rückstand dank eines Doppelpacks von Deniz Undav (68., 94.) mit 2:1 (0:1) und fixierte damit vorzeitig das Sechzehntelfinal-Ticket. Die Ivorer, die durch Franck Kessie (30.) lange von der Überraschung träumen durften, bleiben aber im Rennen um die K.o.-Phase.

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Highlights: Deutschland vs. Elfenbeinküste


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Vor 43.036 Zuschauern war schnell klar, dass die Afrikaner ein ganz anderes Kaliber als Curacao sind. Der personell unveränderte Vierfachweltmeister hatte zwar mehr vom Spiel und einige gute Offensivszenen wie einen tief angesetzten Köpfler von Kai Havertz, bei dem Goalie Yahia Fofana schön "tauchte" (10.) oder einen Schuss Jamal Musialas knapp am langen Eck vorbei (18.). Die Elfenbeinküste hielt aber stark dagegen und machte den Deutschen mit Zweikampfstärke und guter Balance im Defensivverhalten das Leben schwer.

Nach der Trinkpause strahlten die Westafrikaner auch selbst mehr Gefahr aus und nützten einen Umschaltmoment ideal. Routinier Kessie, einst beim FC Barcelona und AC Milan aktiv, musste nach Vorarbeit von Yan Diomande und einem geblockten Versuch Amad Diallos nur noch abstauben. Manuel Neuer, mit 21 WM-Einsätzen nun Rekordhalter auf dem Tormannsektor, war geschlagen. Die beste Ausgleichschance fand sich vor der Pause durch Florian Wirtz, der in guter Position keinen ordentlichen Abschluss mehr zustande brachte (45.+7).

Deutschland gegen Elfenbeinküste


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Wechsel brachten neuen Schwung in DFB-Elf

Nach Seitenwechsel wurde Musiala geblockt (48.), sein Team musste sich glücklich schätzen, dass zwei Ballverluste nicht zu Gegentreffern führten: Einmal verschoss Kessie (50.), wenig später Christ Oulai (51.). Schwarz-Rot-Gold hatte stetige Probleme mit den dynamischen Vorstößen des Gegners, der in dieser Phase dominierte. Zur Stundenfrist kamen Undav, Jamie Leweling und Nadiem Amiri ins deutsche Spiel, die Gegenwehr wuchs. Sieben Minuten später war Undav erstmals zur Stelle.

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Richtig nachsetzen konnte Deutschland aber nicht, wurde im letzten Drittel weiter kaum gefährlich. Die Elfenbeinküste, bisher noch nie über eine WM-Gruppenphase hinausgekommen, ermüdete zwar sichtlich, kämpfte aber weiter aufopferungsvoll und verpasste im Finish die Riesenchance auf die neuerliche Führung, weil der alleinstehende Simon Adingra viel zu zögerlich agierte (88.). Auf der Gegenseite verhinderte Fofana mit einer weiteren starken Parade bei einem Schuss von Nathaniel Brown den zweiten deutschen Treffer (89.), war in der Nachspielzeit dann aber beim dritten Undav-Treffer dieser WM doch geschlagen.

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