WM-Aufreger
Hand vorm Mund! Darum sah Messi nicht ROT
Der argentinische Ausnahmekönner stand nach dem 3:0-Sieg gegen Algerien im Rampenlicht, da viele Fans nach einem harten Einsteigen gegen Aissa Mandi bereits eine Rote Karte forderten und den Unparteiischen eine Bevorzugung vorwarfen.
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Nun tauchte in den sozialen Netzwerken ein Bild aus dem Auftaktspiel der Weltmeisterschaft auf, das den 39-Jährigen mit der Hand vor dem Mund zeigt – eine Geste, die beim Turnier im Jahr 2026 streng bestraft wird.
Zuvor flog nämlich Paraguays Miguel Almiron beim 1:0-Sieg gegen die Türkei als erster Profi des Turniers genau wegen dieser Aktion vom Platz. Die Regelhüter des IFAB haben das sogenannte "Prestianni-Gesetz" eingeführt, um beleidigende Äußerungen auf dem Spielfeld zu verhindern. Auslöser hierfür war ein Vorfall zwischen Gianluca Prestianni von Benfica und Vinicius Junior von Real Madrid. Der Videoschiedsrichter schaltete sich bei Almiron ein, woraufhin der Referee die Rote Karte zeigte.
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Keine Strafe für Weltmeister
Die Aufregung im Netz ist groß, doch für den argentinischen Superstar gibt es Entwarnung. Die Regel greift laut den Statuten explizit nur dann, wenn ein Akteur seinen Mund während einer Konfrontation verdeckt. Der Angreifer sprach nach seinem zweiten Treffer in der 60. Minute lediglich mit seinen eigenen Teamkollegen.
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Auch der Sportjournalist Henry Winter stellte auf der Plattform X klar, dass die Kommunikation unter Mitspielern oder aus taktischen Gründen erlaubt ist. Da alle Teams vor dem Turnier genau über die Neuerung informiert wurden, liegt kein Regelverstoß des Weltmeisters vor.
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