Service seit Juli

120 Anrufe am Tag: Falschparker-Hotline läuft heiß

Falschparken
© Getty Images
Blockierte Einfahrten und Straßenbahngleise sorgen häufig für Ärger im Alltag: Die neue Wiener Hotline gegen Falschparker wird seit Juli regelrecht gestürmt.
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Seit der Einführung der neuen Wiener Parksheriff-Hotline am 1. Juli 2026 nutzen Bürger das Service intensiv. Täglich gehen zwischen 80 und 120 Anrufe ein, weil Autos Ein- und Ausfahrten sowie Verkehrswege blockieren. Die erste Bilanz der Stadt fällt entsprechend positiv aus: Die Umstellung vom Polizeinotruf auf die eigene Hotline für Falschparker funktioniere reibungslos. Die Hinweise werden direkt an die Kontrollorgane weitergeleitet, die im Stadtgebiet unterwegs sind und die meisten Fälle rasch bearbeiten können.

Auch für die Wiener Linien sind Falschparker ein großes Problem: Im Schnitt wird der Öffi-Verkehr viermal täglich behindert. "Wir haben ein gutes Einvernehmen und sehr gute Prozesse", erklärt Patrick Futterknecht von der MA 67 (Parkraumüberwachung) die Kooperation mit den Wiener Linien gegenüber dem ORF. Wer Gleise oder Fahrbahnen blockiert, muss übrigens tief in die Tasche greifen: Neben den Abschleppkosten droht seit Jahresbeginn eine Strafe von 467 Euro.

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