Vietnam
Dutzende Tote durch Tropensturm "Durian"
Der Tropensturm "Durian" hat am Dienstag in Vietnam mindestens 24 Menschen in den Tod gerissen und tausende Häuser zerstört.
Der frühere Taifun habe mit Windgeschwindigkeiten bis 117 Stundenkilometern mehrere Provinzen im Süden des Landes erreicht, teilten Meteorologen mit.
Häuser stürzten ein
In der Provinz Ba Ria Vung Tau
kamen nach Angaben der örtlichen Behörden mindestens zehn Menschen ums
Leben, als der Sturm ihre Häuser zum Einsturz brachte. Weitere 50 Bewohner
erlitten Verletzungen.
In der Provinz Ben Tre meldeten die Behörden acht Tote und tausende zerstörte Gebäude. Zwei Menschen wurden in der Provinz Binh Thuan von einem Betonkreuz erschlagen, als sie vor dem Unwetter Schutz in einer Kirche suchten.
In der Provinz Tien Giang kamen vier Menschen ums Leben.
Wie nach Bombenangriff
Die Gebiete, die im Auge des Sturms lagen,
sähen aus, als ob sie bombardiert worden wären, sagte ein Behördenvertreter.
Bereits am Montag waren drei Fischer vor der vietnamesischen Küste
ertrunken. Der Sturm beschädigte auf der Insel Phu Quy mehr als 1.000
Gebäude beschädigt, 800 Fischerboote sanken.
1.000 Tote auf den Philippinen
"Durian" war zuvor als Taifun über
die Philippinen gefegt und hatte Erdrutsche ausgelöst, bei denen vermutlich
mehr als 1.000 Menschen getötet wurden. Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo
besuchte am Dienstag die Unglücksregion und kündigte eine Verstärkung der
Hilfsmaßnahmen an. Der Sturm soll sich den Meteorologen zufolge auf seinem
Weg in den Golf von Thailand weiter abschwächen.
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