Interview

Kröll: "Ziel nie aus den Augen verloren"

Kröll: "Ziel nie aus den Augen verloren"
© APA
Nach dem Triumph im Abfahrtsweltcup gab Kröll Einblicke in sein Gefühlsleben.
OE24 auf Google bevorzugen

Frage: Schildern Sie bitte das Rennen und Ihre Gefühle.
Kröll: "Es war keine leichte Abfahrt. Denn wenn man an den Weltcup denkt, geht es sicher in die Hose. Ich konnte mich aber ganz in Ruhe vorbereiten, war in einer anderen Hütte als die anderen und auch am Start war es ruhig. Ich wusste am Start gar nichts."

Frage: Und im Ziel?
Kröll: "Ich habe die meiste Zeit geglaubt, es geht sich nicht mehr aus. Ich wollte mich schon im Schnee eingraben. Es waren nur wenige Minuten, die sind mir aber vorgekommen wie die Ewigkeit. Keiner kannte sich aus, alle haben gerätselt und gerechnet."

Frage: Wie groß war dann die Erleichterung?
Kröll: Riesig. Es ist unglaublich, wenn man sein großes Ziel endlich erreicht hat. Das ist ein Riesen-Glücksgefühl und eine Bestätigung für die harte Arbeit. Ich bin elf Jahre im Weltcup, es war nicht immer eine leichte Zeit. Jetzt ist die Genugtuung umso größer."

So jubelte Kröll über Abfahrts-Kristall


1 / 12

Kröll weiter ohne Schneetraining

So jubelte Kröll über Abfahrts-Kristall

© APA

Kröll weiter ohne Schneetraining

So jubelte Kröll über Abfahrts-Kristall

© APA

Kröll weiter ohne Schneetraining

So jubelte Kröll über Abfahrts-Kristall

© APA

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden