Sieg im 3. Finalspiel
Butler lässt Miami Heat im NBA-Finale hoffen
Die Miami Heat wollen sich in der Finalserie der nordamerikanischen Basketball-Liga noch lange nicht geschlagen geben. Angeführt von einem glänzend aufspielenden Jimmy Butler gewannen sie am Sonntag (Ortszeit) mit 115:104 und verkürzten somit in der "best of seven"-Serie gegen die Los Angeles Lakers auf 1:2. Der 31-jährige Butler kam auf 40 Punkte, 13 Assists und 11 Rebounds - das erste sogenannte Triple-Double seiner Play-off-Karriere.
"Ich habe dem Coach immer wieder gesagt: Ich bin bereit. Das ist die größte Bühne, und ich bin bereit", unterstrich der Führungsspieler, auf dessen Schultern nach den Ausfällen von Bam Adebayo und Goran Dragic noch mehr Druck lastet. Butler kommt mit der Verantwortung offensichtlich aber gut zurecht. Lob erhielt er für seinen Auftritt nicht nur von Heat-Trainer Erik Spoelstra: "Das ist es, was er wollte, das ist es, was wir sehen wollten. Es ist schwer, ihn zu beschreiben. Er ist ein unglaublicher Wettkampf-Typ."
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LeBron: Lob an Butler
Das trifft auch auf LeBron James zu, den mit 25 Punkten besten Lakers-Schützen. Weil mit Anthony Davis der zweite Superstar von LA aber frühzeitig einige Fouls auf dem Konto hatte, kam der 16-fache Meister nicht wie gewohnt zu seinem Spiel. James macht sich aber noch keine Sorgen: "Wir sind nicht beunruhigt. Wir wissen, dass wir viel besser spielen können."
Im dritten Duell waren es aber die Heat, die von Beginn an groß auftrumpften (22:9). Nach einer Auszeit stabilisierte sich LA zwar und ging im zweiten Abschnitt sogar mit 32:30 in Führung. Miami fing sich aber wieder und entschied letztendlich jedes Viertel für sich. James leistete sich insgesamt acht Ballverluste und war so frustriert, dass er das Feld bereits vor dem Ende verließ. Lob für den starken Butler verteilte er aber dennoch: "Ich fand, Jimmy war phänomenal. Er hat bei diesem großen Spiel eine große Leistung vollbracht."
Um die gute Ausgangslage nicht zu verspielen, brauchen die Lakers nun wieder eine starke Leistung ihrer beiden Stars. Ob Adebayo und Dragic bei Miami zurückkehren können, ist dagegen ungewiss. Sollte es für einen Einsatz in der Nacht auf Mittwoch noch nicht reichen, müsste Butler wieder in die Bresche springen. Dass er dazu in der Lage ist, hat er eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
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