Grosz gesagt: Der kritische Blick
"Terroristen verstehen nur eine Sprache: Härte!"
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Herzlich Willkommen bei Grosz gesagt, dem überaus kritischen Blick auf die aktuellen Geschehnisse unserer Zeit. Unabhängig, kritisch, direkt und scharf wie Messer, versprochen!
Binnen weniger Tage haben ein paar tausend barfüßige Analphabeten und Ziegenhändler aus dem afghanischen Hinterland unter gellenden Allahu Akbar Rufen und unter Beifall des Volkes gesamt Afghanistan eingenommen. Noch dazu waren sie ungeimpft! Sie fragen sich zurecht, wie das möglich ist? Wie binnen kurzer Zeit eine von den USA in 20 Jahren trainierte und mit Milliarden Dollar, Panzern, Hubschraubern, Bombern, Raketen aufgerüstete Armee von 300.000 Soldaten von einigen wenigen Turban tragenden Hinterwäldlern mit rostigen Kalaschnikows die Macht übernehmen konnte? Diese Frage stellt sich der amtierende US-Präsident Sleepy Joe Biden samt seiner Armeeführung, den US-Geheimdiensten, Angela Merkel und dem Rest der versagenden NATO-Staaten auch. Die Antwort ist relativ einfach:
- Trotz jahrelanger friedliebender Intervention seitens der USA und des Westens dürften die von den Taliban „Befreiten“ ihre sogenannte Befreiung doch ein wenig anders gesehen haben, als vermutet wurde. Die Segnungen des Westens wie Freiheit, Demokratie, Menschen- und Frauenrechte oder Minderheitenschutz sind bei breiten Teilen der dann doch in der Steinzeit physisch wie psychisch gefangenen afghanischen Bevölkerung nicht so gut angekommen wie die sehnsüchtig herbeigesehnte Peitsche der Scharia.
- Wer sich über Nacht im Chaos aus einem besetzten Land zurückzieht, wie es die USA und die unter der Fuchtel des Weißen Hauses stehenden NATO-Staaten gemacht haben, ja regelrecht flüchteten, darf sich eben nicht wundern, wenn andere Gruppierungen ihre Chance nutzen und in das entstandene Machtvakuum vorstoßen. Ganz im Gegenteil: Der Verdacht liegt eher nahe, dass die USA – wieder einmal hinter dem Rücken Europas – eine Art „Deal“ mit den Terroristen vom Hindukusch geschlossen haben.
- Wenn junge, kräftige und wehrfähige Männer die letzten Jahre zu Hunderttausenden ihr Heil in Europas Sozialsystemen gesucht haben, anstatt ihr Land aufzubauen, Frauen und Kinder vor der Gefahr des radikalen Islam zu schützen, sollte es eben keine große Überraschung sein, dass die Kapitulierer von Kabul ihr Land damit in das Mittelalter zurück katapultiert haben. Und nun stehen wir einmal mehr von den Trümmern amerikanischer Weltpolitik. Afghanistan reiht sich nahtlos in die Serie bisheriger Pleiten der US-Außenpolitik wie dem Iran, Irak, Syrien, Tunesien, Ägypten, Lybien und Co ein. Die Leidtragenden des Micky-Mouse, Dollar und Erdöl-Wahnsinns Washingtoner Prägung sind nicht nur die Bürger vor Ort, sondern in weiterer Folge wir.
Ja tatsächlich: WIR. Denn wir in Europa erleben seit 2015 die Auswirkungen des gelobten arabischen Frühlings, die amerikanische Destablisierung des Nahen Ostens, die politischen Tauschgeschäfte zwischen den USA und den islamischen Schurkenstaaten. Wenn halt Werte weniger wert sind als Erdöl und Erdgas, darf das angerichtete Desaster keine große Überraschung sein. Angst vor der Wiederholung des 2015er Desasters herrscht derweil in Europa. Die Bilder vom „Wir schaffen das“-Marsch von Millionen von unregistrierten Menschen über unsere Grenzen haben sich eingebrannt. Und nicht wenige Stimmen hört man dieser Tage, die meinen mit den „Taliban“, also mit Terroristen, ganz „pragmatisch“ verhandeln zu wollen. Stellen wir uns angesichts dieser formulierten Kapitulation vor dem Terrorismus einen kurzen Moment vor, ein Winston Churchill hätte 1938 „pragmatisch“ verhandelt. Nicht auszudenken, in welchem Zustand sich unsere Länder heute befinden würden. Auf einen großen Klotz gehört ein grober Keil, sagt man in unseren Breiten. Übersetzt: Terroristen verstehen nur eine Sprache: Härte!
Und Härte will auch unsere Bundesregierung gegenüber negativ beschiedenen Asylwerbern zeigen, weiterhin abschieben. Dass ausgerechnet der österreichische Verfassungsgerichtshof einen mehrmals vorbestraften Drogendealer aus der Schubhaft entlässt und damit seine Abschiebung verhindert, lässt erahnen, dass in Österreich noch immer die Bürokratie obsiegt und logischer Hausverstand ein Fremdwort für die Damen und Herren im Talar ist. In einem Punkt ist die Bundesregierung erfolgreicher. Gesundheitsminister Mückstein will die Gratis-Tests mit November abschaffen, um somit mehr Druck, diesmal eben finanzieller, auf die widerspenstigen Nichtgeimpften auszuüben.
Er mache dies von gesundheitspolitischen Voraussetzungen abhängig, sagt der Kettenraucher, der Wiens Straßen – wie nun bekannt wurde – wenig umweltbewusst mit seinen Tschickstummeln verziert. Auch hier offenbart sich einmal mehr das Problem heimischer Politik: Der Unterschied zwischen politischem Anspruch und der Realität könnte kaum größer sein. Sei es die Asylpolitik, sei es die Gesundheitspolitik oder im Corona-Wahn. Apropos Corona: Die Zahlen steigen wieder und das trotz der als Allheilmittel verheißenen Impfung. Man braucht kein großer Hellseher zu sein, um zu erkennen, was dies für uns im nahenden Herbst bedeutet: Lockdowns, verkündet von den gescheiterten Impf-Taliban. Womit wir wieder beim Anfang wären und ich am Ende für diese Woche. Bleiben Sie mir treu, wenn es nächste Woche wieder heißt, GROSZ GESAGT.
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