Inflation steuert auf Rekord-Hoch zu

Heute kommt der nächste Preis-Schock

Inflation
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Statistik Austria präsentiert heute den neuen Verbraucherpreisindex. Klettert die Inflation auf über 7 Prozent?
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Wien. Der Krieg in der Ukraine macht das Leben für uns alle teurer. In Deutschland stieg die Inflation auf 7,3 Prozent, den höchsten Wert seit 40 Jahren. Das droht jetzt auch Österreich: Schon die Inflationsrate für Februar lag laut Statistik Austria auf Rekordniveau: Mit 5,9 % erreichte sie den höchsten Wert seit August 1984, als die Rate 6,0 % betrug.

Die heftigsten Preistreiber bleiben weiterhin die hohen Energiepreise. Tanken und Heizen verteuerten sich drastisch. Putins Gas-Poker verschärft die angespannte Situation noch zusätzlich.

Nationalbank: »9 Prozent Inflation sind möglich«

Vorschau. Ein besonders düsteres Bild zeichnen etwa Experten der Oesterreichischen Nationalbank. Sie sagen: „Sollten die Kämpfe in der Ukraine deutlich ­länger andauern und Putin einen Gaslieferstopp als Druckmittel gegen Europa einsetzen, drohen deutlich stärkere Einbußen beim BIP und ein noch stärkerer Inflationsanstieg.“

Die Inflation würde in diesem Fall bis auf neun Prozent klettern, heißt es in der Nationalbank-Prognose.

Schon im Februar waren die Preisanstiege laut Statistik Austria enorm:

  • Die Treibstoffpreise sind um fast 30 Prozent höher als vor einem Jahr.
  • Die Gaspreise wurden um bis zu 65 Prozent angehoben, Heizöl wurde um 45 Prozent teurer.
  • Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich durchschnittlich um 4,3 Prozent, Brot und Getreideartikel stiegen um 6 Prozent, Öle und Fette um 13 Prozent, Limonaden um 9,6 Prozent, Kaffee kostete um 6 Prozent mehr.
  • Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf repräsentiert, stieg im Jahresvergleich um 9,5 Prozent, ein Rekordhoch.
  • Verbilligt haben sich lediglich Flugtickets, sie waren zuletzt um satte 17,8 Prozent günstiger als im Vormonat.

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