Ärzte schlagen Alarm
AKH: Kinderpsychiatrie wegen Corona überfüllt
Alsergrund. Die Situation auf der Kinder- und Jugendpsychiatrie im AKH Wien ist ernst. Depressionen und Essstörungen – als Folgen des Lockdowns und des eingeschränkten sozialen Lebens der Jungen.
Home-Treatment kommt
Zurzeit wird nicht jeder stationär aufgenommen, schwere Fälle mit akuter Gefährdung von sich oder anderen Personen haben Vorrang. Ab März kommt deshalb gemeinsam mit dem Psychosozialen Dienst ein „Home-Treatment“, bei dem 50 junge Menschen mit intensivem psychiatrischem Therapiebedarf zu Hause betreut werden.
Soziale Kontakte essenziell
Paul Plener, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie am AKH, hofft auch auf eine Entlastung durch die Corona-Lockerungen. Die Möglichkeit der Kinder, wieder vermehrt in die Schulen zu gehen und damit soziale Kontakte zu pflegen, ist relevant für die psychische Gesundheit.
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