Slowene plünderte fast 7 Jahre

140.000 € Rente für tote Mama kassiert

140.000 € Rente für tote Mama kassiert
© Google / Steiermärkische Sparkasse - Filiale Straß
Ein unverschämter Fall von Sozialbetrug wurde jetzt in der Steiermark gestoppt.
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Steiermark. Dort bekam die Pensionsversicherungsanstalt nämlich einen anonymen Tipp, dass eine 92-Jährige, die monatlich 1.491,19 überwiesen bekam, bereits am 04.09.2014 im 85. Lebensjahr verstorben ist! Und dass die überwiesene Rente seitdem noch immer regelmäßig behoben wird – in Summe kamen so im Laufe von fast sieben Jahren 109.561,55 Euro zusammen.

Rente und Kriegswitwenpension

Dazu brachten die alarmierte Taskforce Sozialleistungsbetrug am Kommissariat Paulustor in Graz in Erfahrung, dass die gebürtige Slowenin mit österreichischer Staatsbürgerschaft bei uns auch eine Kriegswitwenpension hatte, die seit dem Zeitpunkt ihres Todes rund 30.000 Euro ausmachte.

Nach gerichtlich angeordneter Kontoöffnung fanden die Beamten schnell heraus, wer hier für eine Tote abkassierte – es war der Sohn.

Monatliche Geldabhebung

Der Slowene (62) fuhr Monat für Monat mit dem Auto von Grize 87 Kilometer über die Grenze nach Straß in der Steiermark, um bei der dortigen Sparkasse die monatlichen Zahlungen an seine verblichene Mama in ihrem Namen für sich abzuheben – bis Janez K. jetzt beim neuerlichen Abhebeversuch noch in der Bankfiliale festgenommen wurde.

Innenminister Nehammer ist über die dreiste Abzocke empört, aber zum Glück „leisten die Ermittler der Soko hervorragende und akribische Arbeit“.

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