Drei Kinder vom Vater erwürgt

Hass auf Kinder als Mord-Motiv

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Die Kinder waren angeblich nicht von ihm, standen ihm im Weg. Da wurde der Vater zum mutmaßlichen Mörder.
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Wien. Wie kann ein Vater seine eigenen drei Kinder nacheinander mit bloßen Händen erwürgen? Die Frage beschäftigt nach der grausamen Familientragödie von Zagreb nicht nur die Bewohner im Nobel-Viertel Podsljeme, sondern auch die vielen Bekannten des Wiener Finanzberaters (56), der seit Samstag unter dringendem Mordverdacht unter Polizeiarrest steht. Er soll seine Zwillinge (7, ein Bub, ein Mädchen) und seinen jüngsten Sohn (4) in seinem dreistöckigen Penthouse in der kroatischen Hauptstadt getötet haben – ÖSTERREICH berichtete.

Die Mordermittler sind ­sicher: Die kaltblütige Vorgangsweise, die mindestens eine halbe Stunde dauerte und einen längeren Todeskampf für die drei österreichischen Kinder bedeutete, spricht für Hass des Vaters auf die Opfer. Tatsächlich ­berichten die kroatischen Medien vor Ort, dass Harald K. die zwei Buben und das Mädchen für Kuckuckskinder hielt.

Kinder als Belastung, weil er pleite war

Er soll der festen Überzeugung gewesen sein, dass ihm die drei von seiner treulosen und inzwischen geschiedenen Ehefrau untergeschoben worden waren. Auch aufgrund seiner zuletzt katastrophalen finanziellen ­Situation soll er die Kleinen als zusätzliche Belastung empfunden haben.

Nach dem Verbrechen an seinen Kindern versuchte sich Harald K. das Leben zu nehmen. Erfolglos. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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