Am Nova Rock
Black Sabbath: Letzter Austro-Auftritt
Der Auftritt von Black Sabbath in Fast-Originalbesetzung soll Abschluss und zugleich Höhepunkt des Nova Rock (13. bis 15. Juni) werden. "Wir waren jung und wollten unseren Zorn über Musik herauslassen", erzählte Bassist Geezer Butler, mittlerweile 64, wie man den Heavy Metal (mit)erfunden hat. "Aber wir waren nie eine satanistische Band, wir haben bloß über die dunklen Seiten des Lebens gesungen."
Comeback mit Tour
Gegen Ende der 70er-Jahre zerstritt sich Ozzy mit dem Rest, die Wege trennten sich, Iommi hielt die Band mit wechselnder Zusammensetzung am Leben, es gab Versöhnungen, Reunion-Tournee, aber erst 2013 erschien das erste gemeinsame Album seit 1978. Nur Bill Ward wollte nicht mitmachen, der ihm vorgelegte Vertrag sei unter seiner Würde, meinte er. Die Platte "13" ist trotzdem ein großartiges Comeback geworden. Als "eine große Erleichterung" bezeichnete Geezer die positiven Reaktionen. "Wir waren ziemlich angespannt, es ging ja um viel."
Ist danach Schluss?
Man freue sich auf die Open Airs, betonte Butler. Eine für 2013 vorgesehene Tournee hatte wegen einer Krebserkrankung von Iommi abgesagt werden müssen. Umso schöner seien die Sommer-Konzerte, zumal der Gitarrist auf die Behandlung gut angesprochen habe. Über seinen Kollegen, den Meister der Gitarrenriffs, sagte Geezer voller Respekt: "Tony war immer Black Sabbath. Das ist sein Leben." Der Gitarrist selbst hatte zuletzt anklingen lassen, die Sommer-Tour könnte die letzte der Band sein.
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