Ausgezeichnet

Diagonale-Preis für Maria Hofstätter

Maria Hofstätter
© Stadtkino
Sie brillierte in  "Braunschlag" und spielt aktuell in Ulrich Seidls "Paradies: Glaube".
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Maria Hofstätter wird zum Auftakt der diesjährigen Diagonale in Graz mit dem Großen Schauspielpreis für Verdienste um die österreichische Filmkultur ausgezeichnet. Das teilte das Festival des österreichischen Films am Montag (7. Jänner) in einer Aussendung mit. Die gebürtige Oberösterreicherin biete "einfühlsame, schonungslose und überzeugende Darstellungen", begründete die Jury die Entscheidung, Hofstätter liefere in jeder Rolle "immer äußerst einprägsame Auftritte". Der Preis wird im Rahmen der Festivaleröffnung am 12. März in der Helmut-List-Halle übergeben.

Dank Wette auf der Bühne
Hofstätter ist Autodidaktin und verdankte ihren ersten Bühnenauftritt einer Wette, wird in der Aussendung ausgeführt. Inzwischen hat sie sich sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera einen Namen gemacht. Hofstätter arbeitete mit Filmemachern wie Paul Harather bei "Indien" (1993), Michael Glawogger in "Die Ameisenstraße" (1995), Harald Sicheritz bei "Hinterholz 8" (1998), Peter Payer in "Villa Henriette" (2004) oder Marc Rothemund bei "Sophie Scholl – Die letzten Tage" (2005). Mit Regisseur Ulrich Seidl verbindet die Charakterschauspielerin eine langjährige Zusammenarbeit, von "Hundstage" (2001) über "Import/Export" (2007) bis zu "Paradies: Glaube" (2012).

Auch in Serie brilliant
Aktuell war die Darstellerin im Fernsehen als hingebungsvolle Bürgermeistergattin in David Schalkos "Braunschlag" zu sehen. Ulrich Seidls zweiter Trilogie-Teil "Paradies: Glaube", der in Venedig mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde, startet am Freitag in den österreichischen Kinos. Der Große Schauspielpreis wird bereits zum sechsten Mal in Kooperation mit der Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden (VDFS) vergeben und ist mit einem Kunstwerk, diesmal gestaltet und gestiftet vom Maler Herbert Brandl, dotiert. Die bisherigen Preisträger sind Karl Markovics, Josef Hader, Klaus Maria Brandauer, Senta Berger und Johannes Silberschneider.

Die Kino-Highlights des Jahres 2013


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"Bad Fucking" - Groteskes Österreich-Sittenbild von Harald Sicheritz

Mit "Muttertag" oder "Hinterholz 8" hat Harald Sicheritz Komödien geschaffen, die tief im kollektiven Gedächtnis der Österreicher verankert sind. Nun wagte sich der Regisseur mit "Bad Fucking" an den grotesken Bestseller von Kurt Palm, der 2010 ein typisches Sittenbild zwischen Korruption, Spekulation und Mord zeichnete. Das Lachen bleibt einem dabei aber ab 20. Dezember meistens im Halse stecken.

© Thimfilm

"Carrie": Klassiker-Remake als blutiger Highschool-Horror

Das Remake eines Horrorklassikers wie "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" ist ein riskantes Unterfangen: das Original von 1976 erntete zwei Oscar-Nominierungen für Sissy Spacek und Piper Laurie und brachte Regisseur Brian De Palma ebenso den Durchbruch wie Autor Stephen King. Die modernisierte Neuauflage von Kimberley Peirce kann sich aber durchaus sehen lassen. Ab 6. Dezember im Kino.

© MGM

Ein richtig mieser Bulle: "Drecksau" nach Irvine Welshs Vorlage

Die Handschrift ist deutlich zu erkennen. Die Romanvorlage zum Skript von "Drecksau" stammt von Irvine Welsh. Der Autor hat das Buch zum Film "Trainspotting" geschrieben. Auch das Kriminaldrama "Drecksau" führt die Zuschauer nun in ein subversives Milieu voller Drogen - allerdings aufseiten der Behörden. Ab 29. November im Kino.

© Ascot Elite Filmverleih

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