Sammelklage
Update: Wiener zerrt Facebook vor Gericht
UPDATE (9. April; 13:15 Uhr): Das Wiener Landesgericht für Zivilrechtssachen hat nach dem ersten Verhandlungstag der Sammelklage gegen Facebook am Donnerstag den Prozess geschlossen. Das Social-Media-Unternehmen hat nun eine Frist von drei Wochen, um Übersetzungen von eingereichten Dokumenten der klagenden Partei vorzulegen. Diese hat wiederum solange Zeit, um dann darauf zu reagieren. Das Urteil wird frühestens in sechs Wochen schriftlich ergehen.
Hier kommt Facebook-Kläger zum Gericht
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Reges Medien- und Zuschauerinteresse waren dem Wiener Jus-Studenten Max Schrems sicher. Als "David" hat er den "Goliath" wegen Datenschutzverstößen geklagt. Seinem Begehren haben sich bereits im Sommer des Vorjahres mehr als 25.000 andere User angeschlossen, um die Unterlassung datenschutzwidriger Praktiken zu erreichen. Pro Person werden zudem 500 Euro für die bisherigen Rechtsverletzungen verlangt. Ein deutscher Prozesskostenfinanzierer, der bei Erfolg bezahlt wird, ermöglicht die juristische Auseinandersetzung.
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