Vorstoß von Mückstein auf oe24.TV

3G-Regel ab Herbst auch in Schulen

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Ab Herbst dürfte die „3-G-Regel“ für Schulen gelten. Geimpft sein wird dann zum Vorteil.
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Wolfgang Mückstein ließ des „Polit-Bömbchen“ auf oe24.TV platzen: Ja, er könne sich das vorstellen. Das sagte der Grünen-Gesundheitsminister auf die Frage von oe24-Chefredakteur Niki Fellner, ob die 3-G-Regel – Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete – ab kommendem Herbst auch in den Schulen gilt.

340.000 Junge

Ein Hammer, denn das würde bedeuten, dass all jene der 340.000 Schülerinnen und Schüler von 12 bis 15, die eine Corona-Impfung erhalten haben (und mehrere Zehntausend, die genesen sind), sich ab Herbst nicht mehr testen lassen müssen. Mückstein will das zwar noch mit dem zuständigen Ministerkollegen Heinz Faßmann abklären – aber auf großen Widerstand wird er nicht stoßen.
Zweifel. Denn es war ja der ÖVP-Minister, der vergangene Woche erste Zweifel geäußert hatte, ob es angesichts der steigenden Impfrate noch sinnvoll ist, das Testprogramm in den Schulen, das derzeit drei Tests pro Woche vorsieht, in vollem Umfang fortzuführen. Lassen sich nur 170.000 Junge impfen, erspart das in der Woche 510.000 Testungen.

Unis haben freie Hand

Auch an den Unis überlegt man, Geimpfte und Genesene zu privilegieren. Derzeit sind die Universitäten zwar vom Anwendungsbereich der 3-G-Regel ausgenommen – können diese aber auch selbstständig übernehmen. Das ließ Faßmann am Sonntag verlauten. Soll heißen: Der Minister wird schon deshalb nichts gegen 3 G in der Schule haben, weil er sich Millionen Test-Kits spart. Allerdings: Die Impf-Gegner werden aufjaulen: Sie können sich ein Stück mehr als Opfer fühlen.

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