Sofia erhält Schonzeit für EU-Gelder-Rückzahlung
Brüssel wirft den betroffenen Unternehmen nach Angaben des Agrarministeriums in Sofia unter anderem vor, in ihren Projekten um 50 Prozent höhere Preise für die benötigten Maschinen angegeben zu haben. Diese wurden zudem bei lediglich zwei heimischen Firmen gekauft. Zu den mehr als 80 Unternehmen, die nun wegen Korruptionsverdachts kontrolliert werden sollen, gehören auch die größten Betriebe des Landes zur Verarbeitung von Fleisch und Milch.
Wegen Missbrauchs von EU-Fonds in Bulgarien waren im vergangenen Jahr Hilfen von rund 500 Millionen Euro aus Brüssel gestoppt worden. 200 Millionen Euro wurden komplett gestrichen. Das Balkanland Bulgarien ist seit 2007 EU-Mitglied.
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