US-Börsen tiefer - Schwächster Jänner seit 2010
Der Dow Jones gab 0,94 Prozent auf 15.698,85 Einheiten ab.
Der Onlinehändler Amazon gelte als Spiegel für das Konsumentenverhalten der US-Amerikaner, sagten Händler an der Börse. Entsprechend negativ wirke sich der mit Enttäuschung aufgenommene Quartalsbericht auf die Kurse aus. Die Aktie von Amazon rutschte am Ende des Nasdaq-100-Index um elf Prozent ab. Das Wachstum beim weltgrößten Online-Händler hatte sich im wichtigen Weihnachtsgeschäft verlangsamt und zudem beunruhigten Aussagen zum Ausblick, begründeten Händler den Verkaufsdruck.
Die Aktien des Spielzeugherstellers Mattel knickte nach der Vorlage von Quartalszahlen um zwölf Prozent ein. Der Umsatz fiel im vierten Quartal um 6 Prozent auf 2,1 Mrd. Dollar, wie der Hersteller der Barbie-Puppen mitteilte.
Außerhalb der großen Indizes feierten dagegen Papiere des kriselnden Onlinespiele-Anbieters Zynga die Übernahme des Spieleentwicklers NaturalMotion mit einem Kurssprung von mehr als 23 Prozent.
Der Ölkonzern Chevron hatte im vierten Quartal unter fallenden Preisen im Raffineriegeschäft gelitten und musste einen heftigen Gewinnrückgang hinnehmen. Die Aktie rutschte um 4,14 Prozent ab.
Besser lief es für Google, das bereits am Vortag nach Börsenschluss Quartalszahlen vorgelegt hatte. Dank eines florierenden Werbegeschäfts verdiente der Internetkonzern unter dem Strich 3,4 Milliarden Dollar. Das ist ein Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Anleger zeigten sich zufrieden, die Titel stiegen um 4,01 Prozent auf 1.180,97 Dollar.
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