Schock in England

Zug umgekippt und entgleist – mehrere Verletzte

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Ein Zugunglück im Südosten Englands sorgt für einen Großeinsatz: Nahe der Stadt Lewes entgleiste am Donnerstagnachmittag ein Zug. 150 Menschen waren an Bord, mehrere Passagiere wurden verletzt.
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Gegen kurz vor 16 Uhr Ortszeit kam es zwischen Haywards Heath und Lewes zu dem schweren Zwischenfall. Mehrere Waggons sprangen aus den Gleisen und kippten um. Auf Bildern britischer Medien sind teilweise Menschen auf den umgestürzten Waggons zu sehen.

Passagiere nach vorne geschleudert

Eine Passagierin schilderte der BBC die dramatischen Momente im Zug. Dieser habe plötzlich begonnen, "von Seite zu Seite" zu wackeln. Die Passagiere seien daraufhin nach vorne geschleudert worden.

Nach ersten Angaben des zuständigen Rettungsdienstes befanden sich 150 Menschen im Zug. Zwei Personen wurden demnach ernsthaft verletzt, neun weitere erlitten weniger schwere Verletzungen. Mehrere Patienten mussten in Krankenhäuser gebracht werden.

Großaufgebot an Rettungskräften

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit einem Großaufgebot am Unfallort im Einsatz. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, das Gebiet rund um die Unfallstelle zu meiden.

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Die Ursache des Unglücks war am Donnerstagabend noch völlig unklar. Die britische Rail Accident Investigation Branch (RAIB) wurde bereits eingeschaltet und soll die Hintergründe untersuchen.

Zugverkehr massiv beeinträchtigt

Auch für andere Bahnreisende hat der Unfall Folgen. Laut dem Betreiber Southern Rail kommt es derzeit zu Zugausfällen und erheblichen Verspätungen.

Verkehrsministerin Heidi Alexander zeigte sich angesichts des Unglücks "zutiefst besorgt". Die Behörden und die Bahnbranche würden daran arbeiten, die betroffenen Fahrgäste zu unterstützen. Warum der Zug plötzlich entgleiste und mehrere Waggons umkippten, ist derzeit noch Gegenstand der Untersuchungen.

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