Erst schwitzte Österreich bei fast 40 Grad, dann folgte der eiskalte Temperatursturz – und jetzt droht schon das nächste Wetter-Extrem. Ein mächtiges Hoch auf dem Atlantik könnte uns im September eine neue Hitzewelle bringen, während andere Modelle bereits vor dem Herbst-Schock warnen.
Die Wetterkarte für Österreich gleicht derzeit einer rasanten Achterbahnfahrt. Nach Tagen mit schweißtreibenden Temperaturen von fast 40 Grad fegte eine eiskalte Polarluft über das Land und ließ die Thermometer stellenweise auf herbstliche 18 Grad abstürzen. Doch wer glaubt, dass wir uns nun dauerhaft auf kühle Tage einstellen müssen, könnte in Kürze eines Besseren belehrt werden.
Dabei braut sich nun eine brisante Konstellation zusammen. Ein mächtiges Blockadehoch über dem Atlantik schickt sich an, das Zepter in Mitteleuropa erneut zu übernehmen. Sollte dieses Wetter-Szenario Wirklichkeit werden, schlägt der Sommer in Österreich im September mit voller Wucht zurück.
Spätsommer-Comeback mit bis zu 30 Grad droht
Die Berechnungen der führenden Wetterdienste, allen voran das europäische Modell ECMWF, lassen aufhorchen. Mehrere Läufe spielen für die erste Septemberhälfte eine extreme Erwärmung durch. Werte von 28 bis 30 Grad stehen plötzlich wieder im Raum, in einigen Berechnungen werden sogar noch heißere Temperaturen prognostiziert.
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Sollte dieser Hitze-Hammer eintreffen, drohen in Österreich massive Probleme. Die Böden im Süden und Osten des Landes sind nach wochenlanger Trockenheit staubtrocken. Ein neuerlicher Hitzeeinbruch ohne nennenswerte Niederschläge würde die ohnehin kritische Dürre-Situation dramatisch verschärfen:
- Staubtrockene Böden: Die obersten Bodenschichten sind komplett ausgetrocknet und können kaum noch Feuchtigkeit speichern.
- Flusspegel im Sinkflug: Wichtige Wasserstraßen und Flüsse in Österreich steuern auf historische Niedrigstände zu.
- Dürre-Alarm für die Natur: Wälder und Wiesen stehen unter Dauerstress, die Waldbrandgefahr erreicht im Spätsommer ein neues Hoch.
Kommt stattdessen der radikale Herbst-Sturz?
Gleichzeitig zeigen die Wettermodelle aber auch ein völlig anderes, herbstliches Schock-Szenario. Sollte das Blockadehoch auf dem Atlantik in sich zusammenfallen, wäre der Weg frei für Tiefdruckgebiete. Diese würden feuchte, kühle Luftmassen direkt nach Österreich peitschen und den Sommer abrupt beenden.
In diesem Fall stünde Österreich ein extrem nasser und ungemütlicher Septemberbeginn bevor. Die Prognosen für die Regenmengen schwanken derzeit extrem und zeigen, wie unsicher die Lage ist. Die Bandbreite reicht von mageren 5 Millimetern bis hin zu flutartigen 50 Millimetern Niederschlag.
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