Rätsel um Ozempic

Was die Abnehmspritze im Gehirn auslöst

© Peter Dazeley
Ozempic und ähnliche Abnehmspritzen verändern offenbar nicht nur Gewicht und Appetit.
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Bei Untersuchungen von Patienten stellten Wissenschaftler Veränderungen in Hirnregionen fest, die unter anderem für Aufmerksamkeit, Motivation und Verlangen zuständig sind. Was diese Veränderungen langfristig bedeuten, ist noch unklar.

Mehr als nur Gewichtsverlust

Ursprünglich wurden GLP-1-Medikamente wie Ozempic entwickelt, um Blutzucker und Hunger zu regulieren. Mittlerweile prüfen Forscher aber auch mögliche Auswirkungen auf Suchtverhalten, Gedächtnis, Stimmung und psychische Erkrankungen.

Weniger Verlangen

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Studien deuten darauf hin, dass die Medikamente Belohnungszentren im Gehirn beeinflussen könnten. Einige Nutzer berichten, dass ihr Verlangen nach Essen, Alkohol oder anderen Gewohnheiten deutlich zurückgegangen sei.

Auch Nebenwirkungen möglich

Nicht alle Erfahrungen sind positiv. Manche Anwender berichten von emotionaler Abflachung, weniger Motivation oder geringerem Interesse an Hobbys. Ob die Medikamente tatsächlich dafür verantwortlich sind, wird noch erforscht.

Viele Fragen offen

Forscher vermuten, dass Ozempic Entzündungen im Gehirn reduzieren und neuronale Prozesse beeinflussen könnte. Wie stark diese Effekte sind und welche Folgen sie langfristig haben, ist bislang jedoch nicht geklärt.

Für Wissenschaftler ist Ozempic längst mehr als eine Abnehmspritze. Die kommenden Jahre sollen zeigen, welche Auswirkungen die Medikamente tatsächlich auf das menschliche Gehirn haben.

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