Nach Curacao-Gala

Versöhnung zwischen Klopp und Nagelsmann nach "Noch"-Eklat

HOUSTON, TX - JUNE 14: Julian Nagelsmann of Germany watches play during the FIFA World Cup 2026 Group E match between Germany and Curaçao on June 14, 2026, at Houston Stadium in Houston, Texas. (Photo by David Buono/Icon Sportswire via Getty Images)
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Der unbedachte "Noch"-Sager von Jürgen Klopp wurde in den letzten Tagen viel diskutiert. Nun gab es eine Versöhnung zwischen dem Magenta-Experten und dem DFB-Bundestrainer.
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Ein Wort sorgte in den vergangenen Tagen für mehr Wirbel als gedacht: "Noch". Dieses Wort verwendete Jürgen Klopp, der als Experte für MagentaTV bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada vor Ort war, bezogen auf DFB-Coach Julian Nagelsmann.

Damals hatte Klopp gesagt: "Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch." Eine kaum bedachte Aussage mit enormer Reichweite. Denn nicht nur Fußball-Deutschland diskutierte, ob der Abschied von Nagelsmann vom Nationalteam nach der Endrunde bereits beschlossen sei oder ob der Coach gar schon auf Bewährung spiele.

Manche meinten sogar, dass Klopp auch schon wisse, dass er selbst die Nachfolge antreten werde. Eine Situation, die auch für Spannungen zwischen den beiden Erfolgs-Trainern gesorgt hatte.

Klopp entschuldigt sich

Allerdings begegnete man sich seitdem nicht mehr und die Geschichte ging vor allem über Medienbotschaften weiter. Doch nach der 7:1-Gala in Houston kam Nagelsmann auch zur Analyse auf MagentaTV eben mit Klopp.

HOUSTON, TEXAS - JUNE 14: Jurgen Klopp interacts with Thomas Muller during the FIFA World Cup 2026 Group E match between Germany and Curacao at Houston Stadium on June 14, 2026 in Houston, Texas. (Photo by Julian Finney - FIFA/FIFA via Getty Images) © FIFA via Getty Images

Zum Ende ergriff der aktuelle Head of Global Soccer von Red Bull das Wort und entschuldigte sich live auf Sendung: "Wir sind auch informell Teil des Teams, wir sind absolut auf eurer Seite. Das Unwort meines Jahres habe ich bereits gefunden: "Noch". Ich hätte mir dafür aufs Maul hauen können, aber da war es schon zu spät und ich war im Fernsehen. Ist so flapsig rausgerutscht und hat gar keine Relevanz."

Nagelsmann war angesichts der Aufklärung sichtlich erleichtert. Das Interview war allerdings schon beendet. Man klatschte ab und ging entspannt auseinander. Nagelsmann ging zu seinem Team feiern, Klopp wandte sich wieder seinem Experten-Kollegen Thomas Müller zu und Fußball-Deutschland atmet vorerst auf.

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