Im ewigen Eis

Verschollenes Bierfass taucht nach 48 Jahren auf Gletscher wieder auf

Ein Bierfass steht im verschneiten, felsigen Gebirge unter blauem Himmel.
© Instagram
Ein Bierfass aus dem Jahr 1978 ist nach fast fünf Jahrzehnten in den Zillertaler Alpen wieder aufgetaucht.
OE24 auf Google bevorzugen

Das Fass war bei einer Hubschrauberlieferung in eine Gletscherspalte geraten und galt seither als verschollen. Nun wurde es unterhalb der Schwarzenstein-Hütte auf rund 3000 Metern Seehöhe entdeckt und ins Tal gebracht.

Das historische Fass stammt vom Familienunternehmen Harpf aus Bruneck in Südtirol. Ein Mitarbeiter des Unternehmens stieß kürzlich auf den ungewöhnlichen Fund. Trotz seiner langen Zeit im Eis war das Metallfass zwar etwas verbeult, aber noch erhalten. Der Finder transportierte es anschließend mit einer Schubkarre zurück ins Tal.

Besonders spannend wurde es bei der anschließenden Verkostung. Eine kleine Runde aus Bierliebhabern und Neugierigen zapfte das Fass an, um zu prüfen, was von seinem Inhalt nach all den Jahren noch übrig war. Das Ergebnis überraschte: Das Bier war tatsächlich noch genießbar.

Ein Bierfass steht im verschneiten, felsigen Gebirge unter blauem Himmel.
© Instagram

Das Unternehmen teilte die ungewöhnliche Geschichte auf Instagram. Der Fund ist nicht nur eine seltene Gelegenheit für Bierfans, sondern auch ein Stück Firmengeschichte, das nach Jahrzehnten im Hochgebirge wieder ans Licht gekommen ist. Der außergewöhnliche Zustand des Inhalts zeigt, wie gut die niedrigen Temperaturen im Gletscher das Bier offenbar konserviert hatten.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden