ManUnited-Juwel

Transfer-Coup: Real schnappt sich offenbar »Kid Messi«

Ein Fußballspieler von Manchester United jubelt nach einem Tor, gefolgt von seinen Teamkollegen.
© Manchester United via Getty Imag
Europas Topklubs jagten JJ Gabriel. Jetzt zeichnet sich eine Entscheidung ab – und für Manchester United könnte es richtig bitter werden.
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Real Madrid greift nach dem nächsten Mega-Talent. Und diesmal könnten gleich drei europäische Topklubs leer ausgehen. JJ Gabriel (16), in England als "Kid Messi" gefeiert, soll sich für die Königlichen entschieden haben. Laut Sky-Transferexperte Florian Plettenberg gibt es bereits eine mündliche Grundsatzeinigung. Nur die Unterschrift fehlt noch.

Der Offensivspieler von Manchester United gehört zu den begehrtesten Nachwuchstalenten Europas. Auch der FC Bayern und der FC Barcelona wollten ihn verpflichten. Doch Real hat offenbar das Rennen gemacht. Laut der englischen "Times" könnte Gabriel bereits im Jänner 2027 nach Madrid wechseln.

Millionen-Poker: Real sticht die Konkurrenz aus

Der Kampf um den 16-Jährigen hatte es in sich. Bayern, Barcelona und Real Madrid buhlten um das United-Juwel. Am Ende könnten vor allem die finanziellen Forderungen den Ausschlag gegeben haben.

Wie die "Times" berichtet, sollen Gabriels Gehaltsvorstellungen im siebenstelligen Euro-Bereich gelegen haben. Für die Bayern offenbar zu viel. Laut Plettenberg standen die Münchner bis zuletzt mit der Spielerseite in Kontakt, doch auch Unterschriftsbonus und Beraterprovisionen machten das Gesamtpaket teuer.

Barcelona soll ebenfalls aus dem Rennen sein. Transfer-Insider Matteo Moretto berichtet, dass sich Gabriel für Real entschieden habe. Offiziell bestätigt ist der Wechsel noch nicht.

23 Tore: Das steckt hinter "Kid Messi"

Warum Europas Topklubs bei einem 16-Jährigen Schlange stehen, zeigt ein Blick auf seine Zahlen.

23 Ligatore erzielte Gabriel in der vergangenen Saison für Manchester Uniteds U18. Bei seinem Debüt in der UEFA Youth League legte er gleich einen Hattrick nach.

Die Belohnung: Gabriel wurde zum besten Spieler der U18 Premier League gewählt. Dazu gewann er als jüngster Spieler der Klubgeschichte den Jimmy-Murphy-Nachwuchspreis von Manchester United.

Ein Torjäger, der schon als Teenager für Schlagzeilen sorgt. Doch ausgerechnet bei seinem Ausbildungsklub krachte es hinter den Kulissen.

Spielzeit-Zoff bei Manchester United

Bereits im September forderten Gabriel und sein Umfeld laut englischen Medien die Aufhebung seiner Registrierung bei Manchester United. Seither trainiert der Offensivspieler nicht mehr regulär mit dem Nachwuchs der Red Devils.

Besonders brisant: Laut talkSPORT soll Gabriels Vertretung vor Vertragsgesprächen sogar konkrete Einsatzgarantien verlangt haben. Demnach ging es unter anderem um mindestens 20 Minuten Spielzeit in mehreren Partien.

Forderungen, die Manchester United nicht offiziell bestätigt hat. Der Klub versuchte laut Sky Sports mehrfach, den Konflikt zu lösen. Ohne Erfolg.

Real-Deal noch nicht durch

Inzwischen soll Gabriel bereits in Spanien trainieren. Die BBC berichtet von individuellen Einheiten, spanische Medien verorten ihn in Madrid. Dass er schon offiziell mit Real trainiert, ist nicht bestätigt.

Auch hinter dem geplanten Jänner-Wechsel stehen noch Fragezeichen. Für internationale Transfers minderjähriger Spieler gelten strenge FIFA-Regeln. Gabriels EU-Pass könnte den Wechsel erleichtern, die konkreten Voraussetzungen müssen aber noch geklärt werden.

Und dann ist da noch Manchester United. Der 16-Jährige ist weiterhin beim englischen Rekordmeister registriert. Sollte es keine Einigung über seine Freigabe geben, könnte der Wechsel sogar ein juristisches Nachspiel haben.

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