Schaulaufen
Polit-Prominenz stürmt Neustifter Kirtag
"Es lebe der Neustifter Kirtag!" Mit diesen Worten wurde am Donnerstagabend das bekannteste Volksfest der Stadt eröffnet. Kaum war der offizielle Teil vor dem Heurigen Wolff angelaufen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Die Eröffnung mit zahlreichen Ehrengästen wurde deshalb deutlich kürzer gehalten als sonst.
Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch. Viele Besucher flüchteten vor dem Regen direkt in die Heurigen, die sich innerhalb kurzer Zeit füllten. Andere feierten trotz nasser Dirndl und Lederhosen auf der Straße weiter. Bis Sonntag werden in den engen Gassen am Rand der Döblinger Weinberge insgesamt mehr als 100.000 Besucher erwartet.
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Politisches Schaulaufen zum Auftakt
Das Brauchtumsfest erwies sich auch heuer wieder als Pflichttermin für die heimische Politik. Aus den Reihen der Stadtregierung zeigten sich die beiden Vizebürgermeisterinnen Barbara Novak (SPÖ) und Bettina Emmerling (Neos) in Tracht.
Zum gemütlichen Stelldichein versammelte sich die Volkspartei im Heurigen Wolff. Dort begrüßte Döblings Bezirksvorsteher Daniel Resch unter anderem Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Landesparteichef Markus Figl, Klubobmann Harald Zierfuß sowie Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec.
Ebenfalls im Kirtagstrubel unterwegs war die neue Wiener Wirtschaftskammer-Präsidentin Margarete Kriz-Zwittkovits, die nach dem Rücktritt von Walter Ruck die Führung übernommen hat. Für sie war das bunte Treiben in ihrem langjährigen Wohnbezirk eine gelungene Premiere in der neuen Rolle.
Bei den Freiheitlichen diente Eischers Kronenstüberl als Treffpunkt. Im Festgetümmel zeigten sich neben FPÖ-Chef Dominik Nepp auch EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky, Klubobmann Maximilian Krauss und die Landtagsabgeordneten Leo Lugner und Klemens Resch.
Gemeinderat Hans Arsenovic (Grüne) schaute sowohl im Eischers als auch beim Wolff vorbei.
Betonblöcke und Drohnen sichern Festgelände
Angesichts der erwarteten Besuchermassen wurde das Sicherheitskonzept heuer weiter verstärkt. An den Zufahrten verhindern schwere Betonsperren die Einfahrt von Fahrzeugen in den Veranstaltungsbereich. Zusätzlich sind zahlreiche Polizisten und private Sicherheitskräfte im Einsatz. Auch Drohnen überwachen das Gelände und die angrenzenden Weingärten. Bei Bedarf können auch größere Taschen und Rucksäcke kontrolliert werden. Schon am ersten Abend musste die Polizei vereinzelt einschreiten.
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