Fälle steigen

Tödliches Virus breitet sich rasant in Griechenland aus

Panoramablick auf Athen mit der Akropolis und dem Meer im Hintergrund bei Sonnenlicht.
© Getty Images/iStockphoto
In Griechenland ist die Zahl der Infektionen mit dem West-Nil-Virus weiter deutlich gestiegen.
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Landesweit wurden seit Jahresbeginn inzwischen 157 Fälle registriert, 13 Menschen starben nach einer Infektion. Dies teilte die Gesundheitsbehörde EODY mit. Damit hat sich die Zahl der Erkrankungen innerhalb weniger Wochen nahezu vervierfacht. Ende Juli waren noch 42 Fälle gemeldet worden.

Asiatische Tigermücke sitzt an einer hellen Wand neben einem Pool.
© Getty Images

Bei einigen Erkrankten entwickelte sich eine schwere Erkrankung des zentralen Nervensystems, darunter Enzephalitis, Meningitis oder andere neurologische Komplikationen. Die meisten Fälle wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde im Großraum Athen festgestellt.

Epidemiologe mahnt zu konsequentem Mückenschutz

Der Epidemiologe und Professor der Universität Athen, Gkikas Magiorkinis, rief im griechischen Fernsehen ERT dazu auf, sich konsequent vor Stechmücken zu schützen. Insbesondere sollten Insektenschutzmittel regelmäßig erneut angewendet werden.

Das West-Nil-Virus wird durch Stechmücken übertragen. Die meisten Infektionen verlaufen ohne Symptome oder verursachen nur leichte Beschwerden. Schwere Verläufe treten vor allem bei älteren Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen auf.

Die Entwicklung in Griechenland fällt in eine Zeit mit einer zunehmenden Zahl von West-Nil-Virus-Infektionen in Teilen Südeuropas. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte wegen der Erkrankungen zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

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