Internationale Geheimdienste warnen vor gezielten Aufrufen der Terror-Miliz ISIS zu Anschlägen auf WM-Stadien und Fan-Zonen. Wie britische Medien berichten, gibt es konkrete Propaganda der ISIS, die ihre Anhänger zu massiven Angriffen während des Turniers animiert. Dabei wird unter anderem dazu aufgerufen, Panik auszulösen und Stadien in Brand zu stecken.
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Besondere Sorge bereiten den Sicherheitsbehörden sogenannte Einzelgänger. Diese radikalisierten Täter agieren oft isoliert und sind für die Behörden nur schwer im Vorfeld auszumachen.
Stadien abgesichert
Während die Stadien selbst durch hochmoderne Waffendetektoren und Zehntausende Polizisten gesichert werden, liegt die größte Gefahr abseits des Rasens. Experten betonen, dass vor allem die Warteschlangen vor den Eingängen, Fan-Festivals und der öffentliche Nahverkehr als "weiche Ziele" gelten. Dort können sich Täter leicht unter die jubelnden Menschenmassen mischen.
Die Regierungen der Austragungsländer nehmen die Warnungen ernst. Die Sicherheitskonzepte wurden nach den jüngsten Drohungen noch einmal massiv verschärft. Allein für die Spielorte werden beispiellose Summen in Überwachungstechnik und Anti-Drohnen-Systeme investiert, um den Schutz von Millionen Fußballfans zu gewährleisten. Ob diese Drohungen zu konkreten Vorfällen führen, bleibt abzuwarten, doch die Behörden überlassen definitiv nichts dem Zufall.
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