USA

Sie überlebte zwei Hinrichtungen: Jetzt spricht Todeskandidatin

Frau mit lockigem Haar, hält ein Schild mit TDOC und Nummer, vor einer Messskala fotografiert.
© APA/AFP/Tennessee Department of
Die zum Tode verurteilte US-Amerikanerin Christa Pike hat im September zwei fehlgeschlagene Hinrichtungen überlebt. Nun schildert die 50-Jährige erstmals öffentlich ihre anhaltenden körperlichen und seelischen Qualen.
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Die US-Todeskandidatin lag nach den zwei fehlerhaften Injektionen mit dem Medikament Pentobarbital zunächst in kritischem Zustand im Spital. Ende September konnte die 50-Jährige schließlich entlassen werden. Ihr Anwaltsteam veröffentlichte nun am Freitag eine Erklärung auf Social Media, in der sie ihr Schweigen nach dem Vorfall bricht. Darin beschreibt sie die anhaltenden Schmerzen, die sie seit den gescheiterten Hinrichtungsversuchen plagen: "Es gab keinen Moment seit dieser Nacht, in dem ich nicht Schmerzen hatte."

Anhaltende körperliche Beschwerden nach Injektionen

Die Nachwirkungen der verabreichten Substanz machen der US-Amerikanerin weiterhin schwer zu schaffen. Die Beschwerden betreffen dabei fast ihren gesamten Körper. Pike beschreibt ihren Zustand mit den Worten: "Mein Körper tut weh. Meine Arme tun weh. Meine Hände tun weh. Mein Hals tut weh." Auch das Sprechen falle ihr nach wie vor sehr schwer.

Extreme psychische Belastung für Todeskandidatin

Neben den physischen Schäden betont die 50-Jährige auch die enorme psychische Belastung durch den Vorfall. Die gescheiterten Hinrichtungsversuche haben tiefgreifende Spuren hinterlassen. Pike erklärt dazu: "Und der Schmerz ist nicht nur physisch. Es gibt Schmerz in meinem Kopf und in meiner Seele."

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