Das eigentliche Ziel der europäischen Politiker sei nicht, mit Russland zu verhandeln, sondern die ukrainische Regierung um Präsident Wolodymyr Selenskyj zu retten und das Nachbarland als Basis für eine fortgesetzte Konfrontation mit Russland zu erhalten, schrieb Lawrow in einem vom russischen Außenministerium veröffentlichten Artikel.
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Zuvor hatte ein EU-Beamter bestätigt, dass das Büro von EU-Ratspräsident António Costa Kontakt mit Russland aufgenommen habe für mögliche Verhandlungen über das Ende des Ukraine-Krieges. Es seien jedoch keine inhaltlichen Gespräche geführt worden. Mit seiner nicht abgesprochenen Kontaktaufnahme zu Russland sorgte Costa bei EU-Staats- und Regierungschefs für Verärgerung.
Lawrow warf in dem Beitrag EU-Politikern vor, ihr Engagement diene nur als Vorwand für eine Expansion des Westens, insbesondere der NATO und der EU, in Richtung der russischen Grenzen. Europa sei an einer Niederlage Moskaus in dem Krieg interessiert, könne nicht als unparteiischer Beobachter betrachtet werden und schreibe Russland "aggressive Pläne" zu. Das sei keine Grundlage für umfassende Gespräche. Lawrow warnte außerdem vor möglichen gegenseitigen Atomschlägen mit katastrophalen Folgen bei einer direkten Konfrontation zwischen Russland und der NATO.
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