Großbrand in NÖ
100 Hektar zerstört: 500 Feuerwehrleute kämpfen gegen Feuer-Inferno
Rund 100 Hektar waren betroffen, berichtete Klaus Stebal vom Landeskommando. Über 500 Mitglieder von 58 Feuerwehren mit 86 Fahrzeugen rückten aus. Eine Rauchsäule war von Weitem zu sehen. Auch mehrere Hubschrauber sowie Drohnen standen im Einsatz.
Der Wald- und Flurbrand war am Nachmittag ausgebrochen, es wurde die höchste Alarmstufe (B4) ausgelöst. Der Bezirksführungsstab wurde eingerichtet. Drei Hubschrauber des Innenministeriums, zwei des Bundesheeres und einer von Heli Austria sowie die Sonderdienste Waldbrand und Flugdienst standen im Einsatz.
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Großer Vegetationsbrand im Bezirk Gänserndorf
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Im Bezirk Gänserndorf bekämpften zahlreiche Einsatzkräfte einen Vegetationsbrand. Rund 15 Hektar waren laut Bezirkskommando betroffen. Bei dem Brand im Raum Neusiedl an der Zaya, Palterndorf-Dobermannsdorf und Hausbrunn standen am Mittwoch 15 Feuerwehren mit rund 30 Fahrzeugen und 130 Mitgliedern sowie die Waldbranddienstgruppe des Bezirks im Einsatz. Mit Hochdruck werde daran gearbeitet, eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern, hieß es vom Bezirkskommando. Bei beiden Großbränden stand das Rote Kreuz mit 40 Mitarbeitenden im Einsatz, teilte Sprecherin Sonja Kellner mit.
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"Die zahlreichen Waldbrände im Land, aber vor allem der Großbrand im Föhrenwald, führen uns eindringlich vor Augen, wie ernst die aktuelle Trockenheit und wie hoch die Waldbrandgefahr in Niederösterreich derzeit ist.", teilte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit. Die ÖVP-Politikerin und ihr Parteikollege LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) bedankten sich in schriftlichen Statements bei den Einsatzkräften und riefen zu Vorsicht auf. "Jeder Funke kann aktuell verheerende Folgen haben.", warnte Mikl-Leitner. "Achten wir gemeinsam darauf, weitere Brände zu vermeiden.", so Pernkopf.
Brand mittlerweile unter Kontrolle
Nach stundenlangen Löscharbeiten mit etlichen Einsatzkräften ist der Brand im Bezirk Neunkirchen unter Kontrolle.
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