Tour de France im Visier

Pogacar brennt Wahnsinnssolo in den Schweizer Asphalt

Radrennfahrer Tadej Pogacar im weißen UAE-Trikot mit Weltmeisterstreifen fährt auf seinem Rennrad bergauf, während Zuschauer am Straßenrand Fotos machen.
© EPA
Tadej Pogacar zeigt sich zweieinhalb Wochen vor der Tour de France in absoluter Monsterform. Der Slowene deklassierte die Konkurrenz zum Auftakt der Tour de Suisse mit einer epischen Solofahrt.
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Rad-Superstar Tadej Pogacar hat bei der Generalprobe für das größte Radrennen der Welt gleich am ersten Tag Muskeln gezeigt. Der Slowene fuhr zum Auftakt der Tour de Suisse in Sondrio einen regelrechten Zerstörungsmodus. Nach einer unglaublichen Solofahrt über 70 Kilometer überquerte er die Ziellinie mit einem satten Vorsprung von 2:14 Minuten vor seinem ersten Verfolger Richard Carapaz. Pogacar gab sich danach im Interview bescheiden und meinte, dass dies definitiv nicht der Plan war, es aber irgendwie geklappt habe. Ein großes Danke schickte der Dominator sofort an seine Teamkollegen.

Großschartner glänzt als Edelhelfer

Radrennfahrer Felix Großschartner im weiß-schwarzen UAE Team Emirates Trikot lächelt mit Helm auf dem Podium.
Der oberösterreichische UAE-Edelhelfer Felix Großschartner zeigte sich beim packenden Auftakt der Schweiz-Rundfahrt in blendender Verfassung und raste hier im Archivbild gewohnt sympathisch auf den starken achten Rang der Tageswertung. © GEPA

Sein UAE-Team drückte dem Rennen von Beginn an den Stempel auf. Schon beim allerersten Anstieg des 144 Kilometer langen Teilstücks bolzte die Truppe rund um den starken Österreicher Felix Großschartner ordentlich Tempo. Der Oberösterreicher zeigte sich dabei selbst in blendender Verfassung und belohnte sich am Dienstag schlussendlich mit dem starken achten Platz im Tagesklassement.

Entscheidung am Sonntag in den Bergen

Die traditionsreiche Schweiz-Rundfahrt wird in diesem Jahr über insgesamt fünf Etappen ausgetragen. Das große Finale und gleichzeitig die absolute Königsetappe wartet am kommenden Sonntag in Villars-sur-Ollon auf die Rad-Profis. Bei diesem ultimativen Härtetest stehen gleich drei mörderische Passagen über den berüchtigten Col de la Croix auf dem Programm, die das Gesamtklassement noch einmal ordentlich durchschütteln werden.

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