Kosten liegen vor
Platz im UN-Sicherheitsrat kostet uns 9,9 Millionen Euro
Je 10 Millionen Euro für 2025 und 2026 budgetierte das Außenministerium von Beate Meinl-Reisinger (NEOS) für die - letztendlich erfolgreiche - UN-Sicherheitsratskandidatur Österreichs - insgesamt also 20 Millionen Euro. Anfang Juli gab das Ressort dann bereits bekannt, dass man im Endeffekt nur knapp die Hälfte verbraucht habe.
Eine Anfragebeantwortung Meinl-Reisingers an die FPÖ-Abgeordnete Susanne Fürst bringt nun nähere Details zu den Kosten ans Licht.
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Konkret wurden 2025 rund 4,6 Millionen Euro aufgewandt, 2026 waren es dann bisher 5,27 Mio. Euro. Gesamt liegt man also bei 9,87 Mio. Euro. Die Mittel seien "aufgrund sparsamer und effizienter Mittelverwendung nicht zur Gänze ausgeschöpft worden", begründet Meinl-Reisinger die geringeren Kosten.
Auch die Ausgaben für die Reisen der Sonderemissäre - sie warben in anderen Ländern um Stimmen für Österreich - werden in der Anfragebeantwortung aufgelistet. Vorweg sei gesagt: Die Sonderemissäre arbeiteten ehrenamtlich, lediglich die Reisekosten wurden vom Außenministerium ersetzt.
Reise- und Hotelkosten für Sonderemissäre
Für den früheren EU-Kommissar Johannes Hahn fielen 2025 Reisekosten in Höhe von 11.861,41 Euro an. Dazu kamen Hotelkosten in Höhe von 2.626,32 Euro. Für ihn ging es unter anderem nach Tonga und Fidschi.
Ulrike Lunacek, sie war unter anderem Vizepräsidentin des EU-Parlaments, hatte insgesamt Reisekosten in Höhe von 32.490,58 Euro sowie Hotelkosten in Höhe von 8.016,79 Euro. Sie flog unter anderem zum CARICOM-Gipfel nach Jamaika oder zur Angelobung der Präsidentin in Costa Rica.
Ex-Verteidigungsminister Herbert Scheibner (früher FPÖ) verbuchte Reisekosten in Höhe von 23.113,10 Euro und Hotelkosten in Höhe von 1.118,36 Euro. Er war unter anderem bei der Konferenz zur Zweistaatenlösung in New York oder beim Gipfel der Afrikanischen Union in Äthiopien.
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