Sonderbehandlung
Nur für Trump: FIFA ändert WM-Regel
Wenn am 19. Juli in East Rutherford der neue Fußball-Weltmeister gekrönt wird, soll der US-Präsident gemeinsam mit FIFA-Boss Gianni Infantino die Goldtrophäe überreichen. Damit wird Trump bei der Siegerehrung eine der prominentesten Rollen des gesamten Turniers einnehmen.
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Für andere tabu
Eine Überraschung ist das nicht. Denn schon bei der Klub-WM 2025 drängte sich Trump ungeplant ins Rampenlicht. Nach der Medaillenübergabe an den FC Chelsea verließ er das Siegerpodest nicht, sondern blieb während der Jubelfeiern zwischen den Spielern stehen. Statt über den Titelgewinn wurde plötzlich über den Präsidenten diskutiert. Chelsea-Star Cole Palmer gab später zu: "Wir waren schon ein wenig irritiert."
Dabei behandelt die FIFA die WM-Trophäe normalerweise wie ein Heiligtum. Wer sie berühren darf, ist streng geregelt. Wie konsequent der Weltverband dabei vorgeht, zeigte der Fall Salt Bae. Der Influencer hatte sich nach dem WM-Triumph Argentiniens 2022 den Pokal geschnappt und damit posiert. Die Folge: FIFA-Sperre.
Für Trump gelten andere Maßstäbe
Zwischen dem US-Präsidenten und FIFA-Chef Infantino besteht seit Monaten ein auffallend enges Verhältnis. Beide präsentieren sich regelmäßig gemeinsam. Für zusätzliche Kritik sorgte zuletzt die WM-Auslosung in Washington. Dort wurde Trump mit dem umstrittenen FIFA-Friedenspreis ausgezeichnet – eine Ehrung, die angesichts seiner polarisierenden Rolle weltweit für Kopfschütteln sorgte.
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Wenn am 19. Juli die Kameras auf den neuen Weltmeister gerichtet sind, wird deshalb nicht nur der Fußball im Mittelpunkt stehen. Viele werden genau beobachten, wie groß Trumps Rolle auf der größten Bühne des Sports ausfällt. Die WM soll den Spielern gehören. Doch schon jetzt deutet vieles darauf hin, dass auch einer ganz besonders im Rampenlicht stehen wird: Donald Trump.
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