Hagel und Sturm

Noch schlimmer: Hier drohen heute neue Unwetter

Zwei umgekippte Fahrzeuge liegen neben einer regennassen Landstraße, Rettungsfahrzeuge sind vor Ort.
© BFKDO Bruck/Leitha
Am Freitag sind Sturmböen von über 100 km/h möglich.
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Zahlreiche Feuerwehren sind am Donnerstag und in der Nacht auf Freitag in Teilen Österreichs wegen Unwettern ausgerückt. In Niederösterreich wurden allein im Bezirk Bruck an der Leitha rund 400 Einsätze verzeichnet. Mehrere Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. In Haslau an der Donau wurden Insassen aus einem Fahrzeug gerettet, das sich im Hochwasser befand. In Maria Ellend stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus. Bei einem weiteren Einsatz fiel ein Baum auf ein Kfz.

Feuerwehrmann entfernt einen umgestürzten Baum von einer Mauer in einem Wohngebiet.
© BFKDO Bruck/Leitha

Auch am heutigen Freitag drohen Unwetter. Vor allem im Westen und Norden steigt die Gewittergefahr deutlich an. Lokal können die Gewitter kräftig ausfallen und von Starkregen, Hagel und stürmischen Böen begleitet werden.

Der Tag beginnt im Osten und Südosten zunächst noch teilweise sonnig. Einzelne Schauer klingen rasch ab. Von Oberösterreich über Niederösterreich und Wien bis ins Burgenland und in die südliche Steiermark gibt es damit zumindest zeitweise sonnige Phasen. Ganz anders präsentiert sich die Lage im Westen: Dort kommt die Sonne nur vorübergehend heraus, im Tagesverlauf breiten sich zunehmend Regen und Gewitter aus.

Vor allem Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich müssen mit kräftigen Wetterentwicklungen rechnen. Am Nachmittag frischt der Wind in Vorarlberg und Nordtirol stark auf. Zum Abend hin wird es auch in Salzburg und Oberösterreich teilweise stürmisch. Später verlagert sich die Sturmgefahr weiter nach Osten und erreicht auch Niederösterreich und Wien.

100 km/h

Dabei sind vorübergehend Windspitzen von mehr als 100 km/h möglich. Neben Sturm können vor allem heftiger Regen und lokal Hagel zum Problem werden. Die Gewitter breiten sich im Laufe des Tages weiter ostwärts aus und können bis zum Abend große Teile des Landes erfassen.

Auch die Temperaturen zeigen am Freitag ein ungewöhnlich großes Gefälle. Während im Bregenzerwald nur rund 16 Grad erreicht werden, wird es im Südburgenland mit bis zu 32 Grad nochmals schwül-heiß. In 2.000 Metern Höhe liegen die Temperaturen zwischen neun und 14 Grad.

Der Wetterumschwung sorgt damit erneut für eine explosive Mischung: Hitze im Osten trifft auf eine zunehmende Gewitter- und Sturmgefahr im Westen. Erst am Wochenende dürfte sich das Wetter unter dem Einfluss trockenerer und kühlerer Luft wieder beruhigen.

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