Während Manchester City am Samstag in der Premier League auf Brighton trifft - trotz des drohenden Premier-League-Rauswurfs wegen Verstößen gegen die Finanzregeln - sorgt ein aufrüttelnder Bericht der französischen Sportbibel L’Équipe für den nächsten schweren Eklat im Umfeld des englischen Traditions-Klubs.
City-Scheich und der Sudan-Krieg
Im Zentrum der Enthüllungen steht der Eigentümer des Klubs, Scheich Mansour. Dem Bericht zufolge könnten dem Besitzer aus Abu Dhabi langfristig auch auf politischem und juristischem Parkett schwerwiegende Vorwürfe drohen. Namhafte Juristen bringen ihn demnach in Verbindung mit der Rolle, die die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im verheerenden Krieg im Sudan spielen.
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L’Équipe untermauert den Bericht mit erschütternden Einblicken aus dem Krisengebiet – darunter Augenzeugenberichte über Artillerieangriffe und zivile Opfer durch Milizen, die den VAE nahestehen sollen.
Katar hat PSG fest im Griff
Für Manchester City verdichtet sich damit eine Gemengelage, die längst über den Ligabetrieb hinausgeht. Die Frage, wie weit die Verantwortung von staatlichen Eigentümern („State Ownership“) im europäischen Spitzenfußball reicht, wird durch solche Recherchen mit neuer Wucht aufgeworfen.
Pikant ist aber die Tatsache, dass die neuen Enthüllungen aus Frankreich kommen, wo mit Champions-League-Sieger Paris St. Germain der absolute Vorzeige-Klub fest in der Hand des Golfstaats Katar ist. Im Emirat gab es vor der Fußball-WM 2022 Berichte, wonach tausende Arbeiter bei der Errichtung der Stadien ums Leben kamen.
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